Bitcoin hat einen der schwächsten Junimonate aller Zeiten hinter sich
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Was haben Bitcoin und die deutsche Fußballnationalmannschaft gemeinsam? Sie beide enttäuschten ihre Anhänger mit ihrer Performance im Juni. Während das Starensemble um Jamal Musiala und Florian Wirtz sang- und klanglos gegen Paraguay im 16tel-Finale ausschied, erlebte Bitcoin einen kurstechnischen Knockout.
Minus 20,48 Prozent. So die ernüchternde Bilanz der wertvollsten Kryptowährung der Welt. Für Bitcoin war es der drittschlechteste Juni insgesamt. Das zeigen Daten von Coinglass. Nur 2013 (29,89 Prozent) und 2022 (37,28 Prozent) waren schlimmer. Trauriger Höhepunkt: der Rücksetzer auf etwa 58.000 US-Dollar – wohlgemerkt am selben Tag des deutschen WM-Ausscheidens.
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Bitcoin Spot ETFs bluten aus
Einen gehörigen Anteil an der schlechten Performance hatten dabei die Bitcoin Spot ETFs. Anleger zogen im gesamten Juni so viel Geld ab wie noch nie, über 4,5 Milliarden US-Dollar. Der Löwenanteil entfiel dabei auf BlackRocks IBIT (3,5 Milliarden US-Dollar). Das gesamte verwaltete Vermögen der Fonds ist im Monatsverlauf von rund 83 auf knapp 71 Milliarden US-Dollar gesunken.
Und auch im Juli scheint sich dieser Trend fortzusetzen. Wie Daten auf SoSoValue zeigen, erreichten die Outflows der Bitcoin ETFs nochmals über 290 Millionen US-Dollar. Es zeigt, Anleger sind verunsichert. Das dürfte nicht zuletzt an Strategys Kurswechsel liegen. Die Firma von Gründer Michael Saylor hatte schon vergangenen Monat einen Schwur gebrochen, als sie erstmals seit vier Jahren Bitcoin verkaufte. Die könnten nun auf ein Volumen von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar anwachsen.
“Wenn der größte Wal am Markt plötzlich zum Verkäufer wird, kriegen die Anleger Panik”, erklärt Martin Leinweber von MarketVector Indexes gegenüber BTC-ECHO. Klar ist, der Druck steigt. Für Saylor, aber auch für Bitcoin.
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