Kommentar
17:25 Uhr, 19.02.2026

Bitcoin "going to zero": Google-Suche auf Allzeithoch

Google-Nutzer suchen so oft wie nie nach "Bitcoin going to zero". Parallel rutscht der Fear and Greed Index auf Extremwerte. Während Bitcoin rund 66.000 US-Dollar hält, wächst die Frage: Ist das schon Kapitulation oder erst der Anfang der Korrektur?

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  • Wenn der Bitcoin-Kurs sinkt, ist das “Bitcoin ist tot”-Narrativ nie weit entfernt. Jetzt erreicht es eine neue Eskalationsstufe. Laut Google Trends sprang das weltweite Suchinteresse an “Bitcoin going to zero” im Fünf-Jahres-Vergleich auf den Höchstwert.
Panik-Suche auf Rekord: “Bitcoin going to zero” springt bei Google Trends auf den Höchstwert | Quelle: trends.google
  • Bitcoin notiert derweil bei rund 66.000 US-Dollar und liegt etwa 48 bis 52 Prozent unter seinem letzten Allzeithoch von über 125.000 US-Dollar. Der Markt handelt derzeit risk-off. Der Crypto Fear and Greed Index steht (Stand: 19. Februar) bei elf Punkten und signalisiert seit Anfang des Jahres “extreme Angst”. Zwischenzeitlich rutschte der Stimmungsindikator sogar bis auf fünf Punkte ab – ein Allzeittief.
Der Fear and Greed Index fällt auf elf Punkte (Extreme Angst) und markiert zwischenzeitlich fünf Punkte als Allzeittief | Quelle: Coinmarketcap
  • Warum das wichtig ist: Google-Suchen und Sentiment-Indizes sind keine Kursprognose, aber sie messen, wie stark sich Angst im Markt ausbreitet. Genau solche Phasen können zu übertriebenen Reaktionen führen – nach unten wie nach oben.
  • Ein Blick in die Historie hilft, Erwartungen zu erden. In früheren Bitcoin-Bärenmärkten fielen die Drawdowns vom jeweiligen Allzeithoch teils sehr tief aus. In längeren Korrekturphasen waren auch Rückgänge um 80 Prozent zu beobachten. Ob es diesmal ähnlich kommt, bleibt abzuwarten. Klar ist nur: Wer jetzt auf eine schnelle Trendwende setzt, ignoriert die zyklische Brutalität von Bitcoin.
  • Worauf Trader jetzt achten sollten: Werden weitere Zwangsliquidationen ausgelöst, bleibt das Derivate-Sentiment unter Druck. Erst wenn Spot-Nachfrage sichtbar zurückkehrt, bekommt ein nachhaltiger Boden eine Chance. Bis dahin gilt, Hoffnung ist kein Risikomanagement.

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