Analyse
10:51 Uhr, 20.04.2026

BAYER – Muss es erst schlimmer werden, bevor es wieder besser wird?

Dieser Satz, der in Politik oder Unternehmensberatung oft eher einem Offenbarungseid gleichen würde, ist in der Charttechnik meist die notwendige Vorbereitung für die übergeordnete Fortsetzung eines an sich bereits positiven Trends. Warum sollte die Aktie von Bayer hier eine Ausnahme machen?

Die Jahre 2024 und 2025 waren bei der Aktie von einer breiten Bodenbildung oberhalb der Unterstützung bei 17,81 EUR geprägt. An diesem Zwischentief aus dem Jahr 2004 wurde ein Doppelboden gebildet, der letztlich in eine bullische SKS-Formation überging. Die zugehörige Trendwende wurde im November letzten Jahres aktiviert und durch den Ausbruch über die langfristige Abwärtstrendlinie auf Höhe von 36,09 EUR bestätigt. Damit hat die Aktie von Bayer also im großen Bild den Abwärtstrend seit dem Rekordhoch bei 146,45 EUR aus dem Jahr 2015 unterbrochen.

In der Spitze wurden sogar Kurse um 50 EUR erreicht, ehe der Februar von einem scharfen Abverkauf geprägt war. Die jüngsten Chancen auf eine Fortsetzung einer steilen Erholung wurden vergeben, und so droht jetzt kurz vor der Hauptversammlung am 24. April der nächste Kursrutsch.

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