BANK OF AMERICA - 7%-Sturz nach Quartalszahlen: Das große Unterstützungsgebiet muss die Aktie retten
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die Zahlen der Bank of America zum dritten Quartal blieben leicht hinter den Erwartungen zurück. Der Nettogewinn (6,9 Mrd. USD, Vorjahr 8,3 Mrd. USD) sank vor allem wegen des Einmaleffekts eines Vergleichs wegen Mängeln bei der Geldwäschebekämpfung, der 1,2 Mrd. USD kostete. Aber auch bereinigt um diesen Faktor konnten die Erwartungen der Analysten von 1,10 USD EPS mit 1,08 USD knapp nicht erreicht werden. Beim Umsatz lag die Bank of America mit 30,0 Mrd. USD zwar über dem Vorjahreswert, verfehlte den Analystenkonsens aber um rund 580 Mio. USD. Während die Vermögensverwaltung ein Umsatzplus von 13 % erwirtschaftete, blieben vor allem der FICC-Handel (Anleihen, Devisen und Rohstoffe) mit einem Minus von 5 % und das Investmentbanking mit einem Minus von 11 % hinter den Erwartungen zurück. Mehr zu den Zahlen kannst Du in diesem ausführlichen Artikel nachlesen.
In Summe reiht sich die Aktie der Bank of America damit in die Riege der Verlierer nach den Quartalszahlen ein und gesellt sich zu Morgan Stanley, Wells Fargo oder der Citigroup. Während sich die Anteile von JPMorgan heute von ihrem gestrigen Einbruch erholen, geraten die gestern noch stabilen Anteile von Goldman Sachs weiter unter Druck. Dennoch bleibt der Einbruch der Aktie der Bank of America das "Highlight" des heutigen Tages. Sie muss jetzt einen breiten Unterstützungskorridor für eine schnelle Erholung nutzen, um nicht direkt noch wesentlich tiefer zu fallen:
