BÄR DES TAGES: MUSS EVONIK DIE DIVIDENDE KÜRZEN?
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Der Krisensituation beim Spezialchemiekonzern EVONIK verschärft sich weiter. Am Mittwoch haben die Analysten von Berenberg die MDAX-Aktie auf „Sell“ abgestuft und ihr Kursziel auf 11,60 € gesenkt. Im Zuge der Abstufung rutschte der Kurs von EVONIK wieder unter die Marke von 13 €. Zum Vergleich: Im März 2025 notierte EVONIK noch bei 22,39 € in der Spitze. Vorstandschef Christian Kullmann hat dem Unternehmen schon 2025 eine massive Restrukturierung samt dem Abbau von bis zu 7.000 Stellen verordnet. Zugleich sucht Kullmann schon seit drei Jahren vergeblich einen Käufer für das energieintensive Geschäft mit der C4-Chemie. Im September 2025 warf bereits Finanzchefin Maike Schuh das Handtuch und ein Nachfolger ist bisher noch nicht gefunden. Einziger Pluspunkt der EVONIK-Aktie ist derzeit die hohe Ausschüttung von zuletzt 1,17 € je Anteilsschein. Trotz der hohen Free-Cashflow-Rendite (2026: geschätzte 6,9 %) bezahlt der Konzern die Dividende aber schon länger aus der Substanz. Da die Chemieflaute weiter anhält, dürfte es damit wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis EVONIK-Chef Kullmann die Ausschüttung kürzen muss.
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