Atlassian: Von der SaaS-Apokalypse zum KI-Gewinner - mit dem Bernecker Trendsystem zum Erfolg
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ATLASSIAN gehört zu den massiv abgestraften SaaS-Aktien, die durch künstliche Intelligenz nicht verdrängt werden – sondern daraus einen neuen Wachstumsschub entwickeln könnten. Das Herzstück ist der „Teamwork Graph“ mit mehr als 200 Mrd. Objekten und Verknüpfungen aus Projekten, Dokumentationen, Quellcodes, Zielen und Mitarbeitern. Dank dieses Datenschatzes liefern KI-Agenten laut Unternehmen 44 % genauere Antworten und benötigen gleichzeitig 48 % weniger Tokens.
Auch der KI-Assistent Rovo gewinnt rasant an Bedeutung: Mehr als 80 % der Fortune-500-Unternehmen setzen ihn bereits ein. Die Zahl der unterstützten Aktionen stieg zuletzt innerhalb eines Quartals um 50 %. Besonders interessant für Anleger: Bei Rovo-Nutzern wächst der wiederkehrende Umsatz mehr als doppelt so schnell wie bei Kunden ohne die KI-Lösung.
Die operative Entwicklung bestätigt die neue Dynamik. Im Schlussquartal 2026 erreichte Atlassian einen Umsatz von 1,77 Mrd. $ und übertraf Prognose sowie Konsens von rund 1,66 Mrd. $ deutlich. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 1,87 $ klar über den erwarteten 1,50 $. Die Cloud-Erlöse wuchsen um 31 %, der Subscription-ARR um 23 % auf 6,6 Mrd. $ und die verbleibenden Leistungsverpflichtungen sogar um 44 % auf 4,8 Mrd. $. Damit hat Atlassian die Erwartungen seit sieben Quartalen regelmäßig geschlagen.
Für 2027 stellt das Management rund 13 % Umsatzwachstum auf 7,43 Mrd. $ und etwa 18 % ARR-Wachstum in Aussicht. Die Cloud-Erlöse sollen sogar um 25,5 % zulegen. Ab 2028 dürfte sich das Wachstum zusätzlich beschleunigen, sobald die Belastungen aus der Data-Center-Migration auslaufen.
Die Aktie hat innerhalb von gut einer Woche bereits rund 15 % gewonnen. Beim Bernecker Trend-Investor sind wir seit dem jüngsten Kurssprung positioniert. Auch die fünf letzten Depottransaktionen haben sich trotz des schwachen Gesamtmarktes erfreulich entwickelt:
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