AMERICAN TOWER - Erst SpaceX-Euphorie und jetzt?
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Das US-Turmgeschäft verdaut noch den Wegfall von DISH. Für 2027 verspricht das Management die Wende, und mit Starlink klopft womöglich ein neuer Großkunde an.
Auf vielen Masten von American Tower hängt Funktechnik, für die keine Miete mehr fließt. Die Antennen gehörten dem Mobilfunkherausforderer DISH, dessen Ausfall das US-Geschäft in diesem Jahr spürbar bremst. Seit einer Aufgabeverfügung im Insolvenzverfahren gehört die Ausrüstung American Tower selbst. “Wir können damit machen, was wir wollen”, stellte CEO Steve Vondran in der Telefonkonferenz am Dienstag klar.
Ein möglicher Interessent zeichnet sich auch schon ab. Starlink, der Satellitendienst von SpaceX, sammelt erkennbar Frequenzen für ein eigenes terrestrisches Mobilfunknetz in den USA. Wer dort im großen Stil antreten wolle, komme an Türmen nicht vorbei, argumentiert Vondran. “Wir sollten der erste Anruf sein, den jeder tätigt.”
