Analyse
07:50 Uhr, 01.10.2026

ALPHABET - Was taugt die nächste große Google-KI?

Gute Testergebnisse, skeptische Mitarbeiter: Der Start des neuen KI-Spitzenmodells von Google legt einen Konflikt offen, der für Anleger teuer werden könnte. Denn Bestnoten auf dem Papier helfen wenig, wenn die Technologie im Arbeitsalltag hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Und je stärker künstliche Intelligenz in das Kerngeschäft vordringt, desto wichtiger wird die Frage, ob ihre Leistung auch die hohen Kosten rechtfertigt.

Google hat am Mittwoch Gemini 4 Argon zunächst einem kleinen Kreis vertrauenswürdiger Partner aus der Cybersicherheit zugänglich gemacht. Nach weiteren Tests sollen zahlende Abonnenten folgen. Der Alphabet-Konzern meldet führende Ergebnisse in mehreren Leistungstests. In einer Prüfung von Sicherheitsfähigkeiten soll das Modell sogar OpenAIs Astra übertroffen haben.

Doch nach einem Bloomberg-Bericht zweifeln einige Mitarbeiter daran, dass diese Ergebnisse die tatsächliche Leistungsfähigkeit abbilden. Besonders beim Programmieren soll Gemini 4 uneinheitlich abschneiden. Ein Insider nennt Schwächen bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen für Apps und Webseiten. Andere Beschäftigte sehen das Modell dagegen auf Augenhöhe mit den führenden Wettbewerbern.

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