Analyse
15:42 Uhr, 11.09.2023

ALFEN - Ladesäulen-Hersteller im Abwärtsstrudel

Die Aktie des niederländischen Herstellers von Ladestationen für Elektrofahrzeuge befindet sich in einem strammen Abwärtstrend, der sich zuletzt nach den Zahlen nochmals beschleunigte.

Erwähnte Instrumente

  • Alfen N.V.
    ISIN: NL0012817175Kopiert
    Kursstand: 43,230 € (L&S) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Alfen N.V. - WKN: A2JGMQ - ISIN: NL0012817175 - Kurs: 43,230 € (L&S)

Die Zahlen Ende August waren eine große Enttäuschung für die Anleger. Das Ebitda im 2. Quartal lag fast 50% unter dem Konsens der Analysten. Noch schwerer dürfte der gesenkte Ausblick belasten, das Unternehmen erwartet für das laufenden Geschäftsjahr nicht mehr wie zuvor einen Umsatz von 540-600 Mio. EUR sondern nur noch 490-520 Mio. EUR (Quelle: alfen.com). Die Aktie befindet sich seitdem in einem beschleunigten Abverkauf, der auch zum Rückfall aus dem mittelfristigen Abwärtstrendkanal nach unten führte.

Abverkauf könnte weitergehen

Jetzt erreicht die Aktie den Support bei rund 43 EUR, wo eine Stabilisierung versucht wird. Ob diese gelingen wird, ist offen. Nach dem Verkaufssignal durch den Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal könnte auch ein weiterer Abverkauf in Richtung 35 EUR folgen.

Kleine Erholungen zurück an die Trendkanalunterkante oder das alte Jahrestief im Bereich um die 50 EUR würden das Chartbild zunächst nicht aufhellen. Erst wenn der Aktie nach einem bullischen Reversal auch die nachhaltige Rückkehr über 51 EUR gelingen sollte, keimt etwas Hoffnung auf. Erholungen bis 56 - 58 oder ggf. 62 - 64 EUR wären dann denkbar.

Fazit: Die Aktie macht einen charttechnisch katastrophalen Eindruck, es überwiegen hier die Risiken. Ohne ordentlichen Trendwendeansatz im Chart und der Rückkehr über wichtige Preismarken bleibt das Papier zunächst uninteressant für Anleger.

Alfen N.V.
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Über den Experten

André Rain
André Rain
Technischer Analyst und Trader

André Rain ist seit dem Jahr 2000 im Aktienhandel aktiv. Hier startete er bereits mit seiner autodidaktischen Ausbildung in Chartanalyse. Die Faszination für die Charttechnik führte ihn im Mai 2005 zu GodmodeTrader, dem Vorgänger-Portal von stock3.com, wo er als Technischer Analyst mit Schwerpunkten auf Aktien- und Indexanalysen tätig ist. Seit 2004 handelt er privat intensiv Aktien und Hebelzertifikate im kurzfristigen Zeitfenster von wenigen Minuten bis mehreren Stunden. Dabei hat er sich auf den Handelsstil des Ausbruchstradings spezialisiert, mit dem er an kurzen, dynamischen Marktbewegungen partizipiert. Seiner Meinung nach ist der Chart das beste Instrument zur Auswertung und Prognose von Bewegungen an den Finanzmärkten.

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