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17:45 Uhr, 17.02.2026

Aktien Schweiz weiter auf Rekordjagd - Alcon und Kühne+Nagel führen SMI an

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Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat seine jüngste Rekordjagd am Dienstag fortgesetzt. Er profitierte weiter von seiner defensiven Ausrichtung und geringen Technologielastigkeit. Angesichts der weltweiten Bedenken über disruptive Nebenwirkungen von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz dürften Anleger derzeit vermehrt Aktien von Unternehmen aus als defensiv geltenden Sektoren präferieren, die davon mutmaßlich weniger betroffen sind.

Der SMI gewann 0,7 Prozent auf 13.753 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursgewinner und fünf -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 16,64 (Montag: 13,56) Millionen Aktien. Unterstützung kam vom Franken, der zu Euro und Dollar mit einem Nachlassen der geopolitischen Spannungen nachgab. Denn Anleger setzten Hoffnungen auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran.

Die Pharmaschwergewichte Roche und Novartis verteuerten sich um 2,2 bzw. 1,5 Prozent. Daneben ging es für Swiss Re um 1,4 Prozent nach oben und auch Zurich Insurance waren gesucht, sie stiegen um 1,1 Prozent. SMI-Tagessieger waren gemeinsam Kühne+Nagel und Alcon mit einem Plus von 3,0 Prozent. Der Augenheilkundekonzern hat eine neue Gleitsicht-Kontaktlinse in den USA auf den Markt gebracht, die besonders für ältere Menschen geeignet sein soll.

Auf der Verliererseite im SMI fanden sich Holcim (-0,1%) sowie ganz am Ende die Aktie der Holcim-US-Tochter Amrize (-1,9%). Bei letzterer dürften einige Akteure auf Nummer sicher gegangen sein und vor der Geschäftszahlenvorlage nach Handelsende am Dienstag Positionen glattgestellt haben. Derweil hat die Ratingagentur Fitch ihr langfristiges Kreditrating für den Zementkonzern Holcim auf "BBB+" belassen und den Ausblick auf "stabil".

In der zweiten Reihe knickte der Kurs von Also um über 30 Prozent ein. Der IT-Einzelhändler blieb mit seinen Ergebnissen zum Geschäftsjahr 2025 hinter den Erwartungen zurück. Dazu enttäuschte der auch der Ausblick. Für Avolta (ehemals Dufry) ging es dagegen um 5,1 Prozent aufwärts, nachdem die Analysten der UBS die Aktie des Reisebedarfeinzelhändlers zum Kauf empfohlen hatten. Der Marktexpansionbsdienstleister DKSH kam mit der Steigerung des Betriebsgewinns gut an, die Aktie verteuerte sich um 7,3 Prozent. DKSH will außerdem die Dividende erhöhen. Enttäuschung riefen Geschäftszahlen von Basilea Pharmaceutica hervor, die Aktie verbilligte sich um 1,3 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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