Aktien Schweiz schließen belastet vom Ölpreis leichter
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
DOW JONES--Im Verbund mit den europäischen Börsen hat der schweizerische Aktienmarkt am Mittwoch leichter geschlossen. Die jüngsten Entwicklungen der Konfliktparteien im Nahen Osten ließen nicht auf ein baldiges Kriegsende schließen, auch wenn US-Präsident Trump entsprechende Aussagen wiederholte. Mit dem wieder gestiegenen Ölpreis keimten erneut Stagflationssorgen auf, die die Aktienkurse belasteten. Die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl durch die Internationale Energie-Agentur aus der strategischen Reserve wichtiger Industriestaaten sorgte kaum für einen spürbaren Effekt bei den Rohölpreisen, Analysten warnten vor einem Strohfeuer. Angesichts der inflationstreibenden Ölpreisentwicklung spielten die am Nachmittag veröffentlichten US-Verbraucherpreise keine Rolle.
Der SMI verlor 0,8 Prozent auf 12.959 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 18 Kursverlierer und zwei -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 23,51 (zuvor: 26,72) Millionen Aktien.
Die Verluste im Leitindex waren breit gestreut - gegen den Trend stiegen Logitech nach starken Oracle-Zahlen um 0,5 Prozent. Die Berenberg-Analysten sprachen mit Blick auf Roche (-1,6%) von einer durchwachsenen Bilanz bei den jüngsten Schlagzeilen zur Pipeline bei Immunologie und Onkologie. Die Wettbewerberpapiere von Novartis sanken um 0,6 Prozent. Auch die ebenfalls schwer gewichteten Nestle (-0,1%) verbuchten Abgaben.
Harte Fakten gab es nur bei Nebenwerten. Der Kurs des Reisebedarfseinzelhändlers Avolta kletterte nach Zahlenvorlage um 3,7 Prozent. "Wenngleich das Risiko längerer Reiseunterbrechungen im Nahen Osten Unsicherheit für den Ausblick schafft, untermauern die geografische Diversifizierung von Avolta und die sich verbessernde Leistung in Nordamerika die Widerstandsfähigkeit", urteilte Analyst Manuel Lang von Vontobel. RBC hob den Aktienrückkauf als einen zentral positiven Punkt hervor.
Curatis sprangen um über 46 Prozent nach oben - das Biotechnologie-Unternehmen gab eine exklusive Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung mit Neupharma für den japanischen Markt bekannt. Geschäftszahlen legten zudem BKW (+0,3%), Vetropack (-1%) und Fundamenta Real Estate (-0,3%) vor. Nach einer Abstufung auf "Neutral" durch die UBS verbilligten sich Also um 4,5 Prozent.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/flf/ros
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|
