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17:40 Uhr, 18.03.2026

Aktien Schweiz sehr schwach - Abgaben bei Index-Schwergewichten belasten

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DOW JONES--Kräftige Kursverluste bei den defensiven Index-Schwergewichten haben am schweizerischen Aktienmarkt zur Wochenmitte für eine sehr schwache Tendenz gesorgt. Gedämpft wurde die Stimmung zusätzlich durch die wieder kräftig steigenden Ölpreise. Für ein Barrel der Nordseesorte Brent ging es um 4,5 Prozent auf 108,12 Dollar nach oben. Auslöser waren Berichte über eine vom Iran ausgesprochene Evakuierungswarnung für Ölanlagen in der Golfregion. Die Meldung kam, nachdem Israel das iranische Gasfeld South Pars, die größte derartige Anlage der Welt, angegriffen hatte. Damit droht eine weitere Eskalation. Dagegen stützte eine Vereinbarung zwischen dem Irak und der Türkei nicht, die die Wiederaufnahme irakischer Ölexporte über das türkische Kurdengebiet vorsieht.

Zudem herrschte Zurückhaltung im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend. Mehrheitlich wird hier mit einer Bestätigung des Zinsniveaus bei 3,50 bis 3,75 Prozent gerechnet. Die Fed gerät zunehmend in ein Dilemma: Auf der einen Seite zeigen sich am US-Arbeitsmarkt zwar klarere Abkühlungstendenzen, auf der anderen Seite ist die Inflation hartnäckig hoch, wie die am Mittwoch veröffentlichten, überraschend stark gestiegenen US-Erzeugerpreise aus dem Februar unterstrichen. Und die Inflation dürfte vom Ölpreisschock noch weiter nach oben getrieben werden. Der Fokus wird vor allem auf dem geldpolitischen Ausblick liegen.

Der SMI reduzierte sich um 1,5 Prozent auf 12.765 Punkte und schloss damit nur gut 40 Punkte über seinem Tagestief. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 13 Kursverlierer und 6 -gewinner gegenüber, unverändert schloss die Sika-Aktie. Umgesetzt wurden 22,13 (zuvor: 20,62) Millionen Aktien.

Für die Papiere von Nestle, Roche und Novartis ging es um bis zu 3,6 Prozent nach unten. Bei den defensiven Werten gaben auch Swisscom um 2,0 Prozent nach. Eine Abstufung auf "Neutral" von "Buy" durch die UBS drückte die Aktien von Logitech um 6,1 Prozent ins Minus, die damit größter SMI-Verlierer waren. Mit Enttäuschung wurden die Geschäftszahlen von Swatch (-4,5%) für 2025 am Markt aufgenommen.

Für die Aktien von Orell Füssli ging es nach den Ergebnissen für 2025 um 6,5 Prozent aufwärts. Dagegen fielen SMG Swiss Marketplace Group nach den Zahlen für 2025 um 10,2 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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