Aktien Schweiz schließen kaum verändert - Amrize gesucht
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DOW JONES--Kaum verändert hat der schweizerische Aktienmarkt den ersten Handelstag der neuen Woche beendet. Eine neuerliche Attacke des US-Präsidenten gegen den Chef der US-Notenbank dämpfte die Stimmung auch an den internationalen Börsen etwas. Die Federal Reserve hat nach Angaben ihres Chefs Jerome Powell eine Vorladung vom US-Justizministerium erhalten. Dabei gehe es um den 2,5 Milliarden Dollar teuren Umbau der Fed-Zentrale in Washington. Powell bezeichnet die Maßnahme allerdings als Vorwand. Tatsächlich gehe es darum, den Druck auf ihn zu erhöhen, die Leitzinsen zu senken. Trump drängt den Fed-Chef schon seit einiger Zeit, die Zinsen zu senken.
Der SMI schloss kaum verändert bei 13.427 Punkten. Bei den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursverlierer und neun -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 17 (Vortag: 18,92) Millionen Aktien.
Stärkster Wert im SMI waren Amrize, die um 2,6 Prozent zulegten. Die Analysten der Bank of America hatten das Kursziel für die Aktie auf 46 von 44 Franken erhöht und die Einstufung "Neutral" bekräftigt. Damit kamen die Titel aber besser weg als Holcim, die von den Analysten in einer Studie zum Sektor Baumaterialien bei einem leicht erhöhten Kursziel auf "Neutral" von "Buy" abgestuft wurden und daraufhin um 0,7 Prozent nachgaben. Daneben hoben die Analysten das Kursziel für die Geberit-Aktie (-0,3%) auf 640 von 620 Franken an, bestätigten aber die "Neutral"-Einstufung.
Gesucht waren defensive Titel wie etwa die Pharmawerte. Hier gewann das Schwergewicht Roche 0,5 Prozent. Für Alcon und Lonza ging es um 1,1 und 2,2 Prozent nach oben. Novartis gaben derweil um 0,2 Prozent nach.
Nestle verbilligten sich um 0,6 Prozent. Das Interesse an den Aktien der Hersteller von Massenkonsumgütern schwinde allgemein, stellten die Analysten von HSBC dazu fest. Die Begeisterung der Anleger nach den Drittquartalszahlen lasse nach. Allerdings könnten die Zahlen für 2025 Ende Februar beweisen, dass Nestle den Investoren eine solide Grundlage zu bieten habe.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
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