Aktien Schweiz von Stagflationssorgen belastet
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DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt ist am Montag den europäischen Pendants nach unten gefolgt. Zum Handelsstart löste ein Ölpreisschock heftige Verluste aus, die sich dann aber im Verlauf jedoch wieder reduzierten, da die Ölpreise wieder etwas zurückkamen. Der in Folge des Iran-Krieges gestiegene Ölpreis habe als Taktgeber des Aktienmarktes fungiert, hieß es im Handel. Dies schürte Stagflationsängste. Laut Medienberichten wollen die Finanzminister der G7-Staaten eine Freigabe strategischer Ölreserven erwägen. Solange die Seestraße von Hormus "dicht" ist, gibt es nach Einschätzung des Vermögensverwalters QC Partners praktisch keine Hoffnung auf einen Rückgang des Ölpreises. Viele Golfstaaten drosselten ihre Produktionsmengen, weil das geförderte Öl nicht abtransportiert werden kann.
Der SMI verlor 0,7 Prozent auf 13.000 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursverlierer und fünf -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 32,1 (zuvor: 26,93) Millionen Aktien. Titel mit Bezug zur Luftfahrt gerieten europaweit unter Druck - belastet von erheblichen Einschränkungen des Flugverkehrs und den rapide gestiegenen Kerosinpreisen. In der Schweiz gaben Flughafen Zürich um 2 Prozent ab, die Aktie des Flughafeneinzelhändlers Avolta sank um 3,1 Prozent. Roche verzeichente einen Rückschlag bei einer Studie mit einer experimentellen Brustkrebstherapie. Die Nachricht, dass das Brustkrebsmedikament Giredestrant das primäre Ziel einer Spätphasenstudie nicht erreicht habe, sei überraschend gekommen, nachdem zwei frühere Studien für dasselbe Medikament positive Ergebnisse gezeigt hätten, urteilte Analyst Stefan Schneider von Vontobel. Der Kurs fiel um 2,6 Prozent. Wettbewerbertitel Novartis kletterte dagegen um 1,7 Prozent.
Zurich Insurance (-0,04%) übernimmt das irische Schaden- und Unfallgeschäft von Generali für rund 337 Millionen Euro. Lonza (-1,1%) und Genetix verlängerten indes die langfristige Produktionsvereinbarung für Zynteglo. Unter den Nebenwerten zogen Temenos um 3,1 Prozent an. Bank of America hatte sich positiv zur Aktie geäußert und diese auf "Kaufen" erhöht.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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