Aktien Schweiz mit fehlenden Impulsen für Anschlusskäufe
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DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt ist nach der Vortagesrally am Dienstag leicht zurückgekommen. Laut Händlern fehlten nun die Impulse für Anschlusskäufe. Der Ausverkauf bei den Edelmetallen Gold und Silber ist ausgelaufen - die Preise stiegen nun wieder. Die hohe Volatilität bei Edelmetallpreisen mahne aber weiterhin zur Vorsicht - auch bei Aktien, hieß es im Handel. Klar positiv für den freien Welthandel wurde das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien gewertet. Gleichwohl zeigte die Entwicklung kaum Einfluss auf die Börsen.
Der SMI gab 0,3 Prozent auf 13.373 Punkte ab. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursverlierer und acht -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 20,25 (Vortag: 19,93) Millionen Aktien. Bei den schwergewichteten Pharmatiteln Roche (-0,6%) )und Novartis (-0,3%) strichen Anleger Gewinne ein, nachdem diese zum Wochenstart zu den klaren Gewinnern gezählt hatten. Baader hatte zwar das Roche-Ziel angehoben, bestätigte aber die Einstufung "Reduzieren". UBS zeigten sich einen Tag vor dem Geschäftsausweis unauffällig, der Kurs gab 0,1 Prozent ab.
Die Bank könnte von der Vergangenheit eingeholt werden, denn in den USA werden Verbindungen von Nazi-Deutschland zur übernommenen Credit Suisse untersucht. Das Thema soll im US-Kongress zur Sprache kommen, wenn ein unabhängiger Ermittler vor dem Justizausschuss des Senats aussagt. Senator Chuck Grassley, der Vorsitzende des Ausschusses, sagte, dass der Ermittler Neil Barofsky 900 Konten gefunden habe, die mit Nazi-Deutschland in Verbindung stehen könnten, wie das Wall Street Journal berichtet.
Am breiten Markt reagierten Medacta anfänglich noch positiv auf starke Wachstumszahlen des Orthopädiespezialisten - letztlich schloss der Titel mit Abgaben von 5,5 Prozent. Überzeugende Geschäftszahlen trieben die Papiere des Trafoanbieters R&S um 17,9 Prozent nach oben.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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