Aktien Schweiz knapp behauptet - Alcon nach Zahlenvorlage fest
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DOW JONES--Mit einem kleinen Minus hat sich der Aktienmarkt in der Schweiz am Mittwoch aus dem Handel verabschiedet. Im Blick standen einige Unternehmensergebnisse, überwiegend aus der zweiten Reihe. Händler berichteten überdies von Zurückhaltung vor den Geschäftszahlen von Nvidia, die am späten Mittwoch veröffentlicht werden. Übergeordnet sei die Stimmung jedoch recht gut, auch dank positiver Vorgaben der Wall Street.
Der SMI verlor 0,1 Prozent auf 13.977 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und zehn -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 20,03 (Vortag: 22,32) Millionen Aktien.
Etwas gebremst wurde der SMI von der schwergewichteten Roche-Aktie, die um 1,3 Prozent nachgab. Kräftig unter Druck standen zudem Givaudan, die am Vortag mit an der Spitze der Gewinner im SMI gestanden hatten und nun 2,2 Prozent abgaben. Richemont verbilligten sich nachrichtenlos um 2,4 Prozent. Logitech (-1,4%) wurden abermals von KI-Ängsten belastet.
Alcon gewannen nach einem schwachen Start 4,4 Prozent. Die Zahlen zum vierten Quartal hätten mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen gelegen, kommentierten die Analysten von Vontobel. Der Ausblick auf 2026 übertreffe die Konsensschätzungen. Die Analysten von Berenberg verwiesen auf ermutigende Aussagen des Managements während der Telefonkonferenz des Augenheilkundespezialisten.
In der zweiten Reihe machten Sandoz einen Sprung von 10,3 Prozent. Hier lobten die Vontobel-Analysten vor allem die Umsatzprognose des Generika-Herstellers für 2026. Die Zahlen für 2025 hätten teils die Erwartungen erfüllt, einige Kennziffern seien besser ausgefallen als angenommen.
Auch bei Temenos habe der Ausblick überzeugt, hieß es. Im aktuellen Umfeld würden Software-Unternehmen selten für positive Nachrichten belohnt, so die Analysten von Jefferies. Temenos sei jedoch relativ "immun" gegen die Risiken der KI und gewinne außerdem Marktanteile. Die Aktie schoss um 13,4 Prozent nach oben.
Bei Georg Fischer (-6%) habe die Flaute im europäischen Wohnungsbau stärker belastet als vermutet, kommentierte Vontobel. Und die Analysten der UBS merkten an, die Margen seien im zweiten Halbjahr 2025 schwach gewesen. Sie halten die Konsensschätzungen für Georg Fischer für zu optimistisch.
Die Aktien des Personaldienstleisters Adecco stiegen um 1,7 Prozent, auch wenn der Ausblick als durchwachsen bezeichnet wurde. Die Unternehmensprognose der Bruttomarge habe enttäuscht, so die Analysten von Jefferies. Sie rechnen mit sinkenden Konsensschätzungen. Die Zahlen zum vierten Quartal seien in etwa wie erwartet ausgefallen.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
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