ADOBE - Ich gebe die Hoffnung nicht auf
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Software-Aktien, insbesondere wenn sie auf Video- und Bildbearbeitung spezialisiert sind, sind aufgrund des Aufstiegs der KI-Modelle von der Börse lange Zeit fallen gelassen worden wie die sprichwörtlichen "heißen Kartoffeln". Zuletzt gab es im Software-Sektor aber eine gewisse Kursrenaissance, die die Anteile von Adobe zum Teil miterfasste:
Zwar bildete sich im Juni ein neues Achtjahrestief bei 190,12 USD aus, doch schon nach der Rückeroberung der mittelfristigen Unterstützung bei 204,95 USD machte die Aktie in einem steilen Aufwärtstrendkanal Boden gut. Diese dynamische Erholung erreichte zügig die Hochs aus dem Juni bei 262,30 USD und den Widerstand aus dem März bei 285,36 USD. Beide Barrieren konnten im August temporär überschritten werden. Damals wurde sogar die übergeordnete Abwärtstrendlinie kurz überrannt.
Die Euphorie dauerte allerdings nicht lange an, denn schon nach einem Hoch bei 294,53 USD bröckelte der Kurs der Adobe-Aktie erneut und setzte im September nach den Quartalszahlen an das anvisierte Zielgebiet aus der letzten stock3-Plus-Analyse zurück. Hier prallt der Kurs in der laufenden Woche wie erwartet nach oben ab und liefert jetzt eine Konterchance.
