Analyse

ADIDAS - Ist die Rally vorbei?

Diese zentrale Frage stellt sich bei der Adidas-Aktie nach dem verhaltenen Ausblick, den Adidas-Chef Gulden in einem Handelsblatt-Interview gab und der schwachen Reaktion auf den ebenfalls verhaltenen Ausblick vom US-Konkurrenten Lululemon. Die charttechnische Antwort ist geradezu salomonisch.

Erwähnte Instrumente

  • adidas AG - WKN: A1EWWW - ISIN: DE000A1EWWW0 - Kurs: 193,900 € (XETRA)

Zunächst bleibt festzuhalten, dass der Adidas-Aktie mit dem Anstieg über das Dreifachhoch aus den Sommermonaten ein beeindruckendes Kaufsignal gelungen ist. In der Folge zog der Wert entlang der Unterseite einer früheren gebrochenen Aufwärtstrendlinie in Richtung des nächsten Kursziels bei rund 203,00 EUR an.

Die Reaktion auf das Gulden-Interview stoppte den Höhenflug am gestrigen Tag und wurde dennoch an der Supportzone bei 188,50 EUR aufgefangen. Und auch die Nachrichten rund um Lululemon belasten den Kurs heute nicht. Mit dem Zahlenwerk von Lululemon hat sich mein Kollege Reinhard Hock bereits intensiv auseinandergesetzt.

Es besteht jetzt also zunächst die Chance, dass der gestrige Einbruch weiter gekontert wird und die eigentliche Korrektur erst bei 203,00 EUR beginnt. Sie könnte bis an die Aufwärtstrendlinie auf Höhe von 182,00 EUR führen.

Zudem ist aufgrund der Stärke des Anstiegs seit Oktober erst bei Kursen unter 180,00 EUR ein ernsthaftes Verkaufssignal aktiv. Bis an diesen Punkt könnte die Aktie also korrigieren, ohne dass die 203,00-EUR-Marke oder ein Ausbruch über sie aus dem Blick geraten würde. Über 203,39 EUR wären sogar schon Zugewinne bis 214,00 und 222,50 EUR mittelfristig realistisch.

Charttechnisches Fazit: Ja, die Aktie ist korrekturgefährdet. Sie dürfte sich aber deutlich oberhalb des zentralen Supports bei 180,00 EUR halten und letztlich das Kursziel bei 203,00 EUR in Angriff nehmen. Darüber kann die Rally bis 214,00 EUR führen.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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