ZSCALER – Aktie nachbörslich fast 10 % im Minus: Cloud-Cybersecurity-Anbieter übertrifft Erwartungen, Verlust steigt
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Im zweiten Quartal 2026 erhöhte Zscaler den Umsatz um 26 % auf 815,8 Mio. USD und lag damit über dem Analystenkonsens von 798,8 Mio. USD. Im ersten Halbjahr summierte sich der Umsatz auf 1,60 Mrd. USD, nach 1,28 Mrd. USD im Vorjahr. Aber auch die Ausgaben kletterten im zweiten Quartal erheblich: von 539,5 Mio. USD im Vorjahreszeitraum auf 676,3 Mio. USD. Wesentliche Gründe waren laut Zscaler gestiegene Ausgaben für Vertrieb, Marketing sowie Forschung und Entwicklung. Hier betonte CEO Chaudhry den Nutzen der Investitionen, da gerade in Zeiten von KI-Anwendungen und KI-Disruption die Frage der Cybersicherheit eine immer größere Rolle für Unternehmen spiele.
Der aus den gestiegenen Kosten resultierende Nettoverlust belief sich im zweiten Quartal auf 34,3 Mio. USD beziehungsweise 0,21 USD je Aktie, nach einem Verlust von 7,7 Mio. USD oder 0,05 USD je Aktie im Vorjahreszeitraum. Für die ersten sechs Monate lag der Nettoverlust bei 45,9 Mio. USD (0,29 USD je Aktie), verglichen mit 19,8 Mio. USD (0,13 USD je Aktie) in der Vorjahresperiode.
Für das dritte Quartal stellt Zscaler einen Umsatz von 834 bis 836 Mio. USD in Aussicht, was einem Wachstum von 23 % entspricht. Die Jahresprognose wurde leicht angehoben: Zscaler erwartet nun einen Jahresumsatz zwischen 3,31 und 3,32 Mrd. USD (bislang 3,28 bis 3,30 Mrd. USD) und einen Annual Recurring Revenue (ARR) von 3,73 bis 3,75 Mrd. USD. Damit wird jeweils mit einem Wachstum von 24 % kalkuliert. Nach einem anfänglichen Kurssprung auf rund 170 USD setzten sich im Verlauf des nachbörslichen Handels und einer kurzen Berg-und Talfahrt schließlich die Verkäufer durch und drückten die Cybersecurity-Aktie auf 151,50 USD. Dies entspricht einem Minus von rund 9,5 % (vgl. violette Markierung in den unteren Charts).
