Analyse

ZOOPLUS - Der Übernahmekampf dürfte beendet sein

Wochenlang lief ein Wettbieten um den Online-Anbieter von Haustiefbedarf, Zooplus. Nun scheinen sich die Parteien geeinigt zu haben.

Erwähnte Instrumente

  • zooplus AG - WKN: 511170 - ISIN: DE0005111702 - Kurs: 475,400 € (XETRA)

Was ein Bieterwettkampf im Falle einer Übernahme bewirken kann, zeigt das Beispiel Zooplus. Wohl die wenigsten Marktteilnehmer hätten es für möglich gehalten, dass diese Aktie im Jahr 2021 Kurse von knapp 500 EUR ansteuern dürfte. Doch der Finanzinvestor Hellman & Friedman (H&F) lieferte sich mit der schwedischen Beteiligungsgesellschaft EQT ein Rennen. Die letzte Übernahmeofferte lag bei 470 EUR je Zooplus-Aktie. Wie heute bekannt gegeben wurde, haben sich die bislang rivalisierenden Parteien nun aber geeinigt bzw. sogar verbündet.

Ein mit Zorro Bidco, einer Holdingsgesellschaft, die von H&F beratenen Fonds kontrolliert wird, verbundenes Unternehmen hat Zooplus-Aktien für 480 EUR je Aktie erworben. Dadurch erhöhte sich auch das Übernahmeangebot für die übrigen Aktionäre um 10 EUR auf 480 EUR je Aktie. Die Annahmefrist bleibt mi 3. November unverändert, auch die Mindestannahmeschwelle von 50 % + eine Zooplus-Aktie. EQT wiederum will nach Erfüllung gewisser Bedingungen ein gemeinschaftlich kontrollierender Partner mit gleichen Governance-Rechten in einer Muttergesellschaft der Zorro Bidco werden.

Ein Übernahmepreis von 480 EUR je Aktie würde Zooplus mit rund 3,43 Mrd. EUR bewerten. Analysten rechnen im laufenden Jahr mit einem Umsatz von gut 2,1 Mrd. EUR und einem EBIT von gut 35 Mio. EUR.

Fazit: Die Zooplus-Aktie dürfte sich nun um den Übernahmepreis von 480 EUR einpendeln. Anleger nehmen die Gewinne mit. Bis zu einem möglichen Squeeze-out mit einer dann auch möglichen höheren Prämie wird noch einige Zeit vergehen.

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Über den Experten

Bastian Galuschka
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur

Bastian Galuschka ist seit über 20 Jahren an der Börse aktiv. Er entdeckte bereits zu Schulzeiten seine Leidenschaft für die Börse. Über fünf Jahre lang war der Diplom-Volkswirt als Redakteur bei einem bekannten Anlegermagazin tätig und verantwortete dort den Bereich Charttechnik. Seit März 2013 verstärkt er die Redaktion der stock3 AG. Bastian Galuschka kombiniert bei seinen Analysen gerne Fundamentaldaten mit charttechnischen Aspekten. Gerade im Smallcapbereich hat sich der Analyst über viele Jahre ein fundiertes Wissen aufgebaut. Seit Juni 2016 ist Galuschka Stellvertretender Chefredakteur von stock3.

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