Analyse

ZOOM - Videokonferenz-Aktie durchbricht die Allzeittiefs

Konnte das Allzeittief aus dem Jahr 2019 Ende April und Anfang Mai noch verteidigt werden, kommt es jetzt zum Durchbruch nach unten. Was bedeutet das für die Aktie?

Erwähnte Instrumente

  • Zoom Video Communications Inc. - WKN: A2PGJ2 - ISIN: US98980L1017 - Kurs: 59,290 $ (Nasdaq)

Die Aktie von Zoom Video Communications bleibt ein Sorgenkind. Nach dem Kursdesaster in den Jahren 2021 und 2022 war das Papier auch in diesem Jahr ein Underperformer und schon sich nahe des Allzeittiefs aus 2019 seitwärts. Bodenbildungsversuche scheiterten, jetzt präsentiert sich die Aktie erneut mit erheblicher Kursschwäche. Die Verkäufer drücken den Wert unter die Allzeittiefs.

Chartbild stark angeschlagen

Damit entsteht prinzipiell ein neues Verkaufssignal, welches der Aktie weiteres Abwärtspotenzial beschert. Kurzfristig könnten Abwärtsziele an den potenziellen Pullbacklinien bei 56,00 und 53,50 USD beziffert werden. Von dort aus wären technische Gegenbewegungen nach oben hin denkbar.

Zeigen sich jetzt hingegen starke Käufer und ziehen den Wert wieder über die alten Allzeittiefs zurück, kommt sofort ein Reversalszenario ins Spiel. Ein Fehlausbruch auf der Unterseite könnte nämlich Ausgangspunkt einer Erholung sein. Für erste prozyklische Kaufsignale müsste ein Anstieg über 64 - 66 USD erfolgen, dort liegt ein Kreuzwiderstand.

Fazit: Die Risiken überwiegen weiterhin bei der Aktie von Zoom Video Communications. Mit dem Bruch der Allzeittiefs könnte ein neuer Kursrutsch folgen. Erst ein starkes Auftreten der Käufer würde dieses Szenario abwenden. Kann sich die Aktie doch noch oberhalb der alten Tiefs etablieren und anschließend auch über den EMA50 zurückkehren, erhalten die Bullen neue Chancen.


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Zoom Video Communications Inc.
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Über den Experten

André Rain
André Rain
Technischer Analyst und Trader

André Rain ist seit dem Jahr 2000 im Aktienhandel aktiv. Hier startete er bereits mit seiner autodidaktischen Ausbildung in Chartanalyse. Die Faszination für die Charttechnik führte ihn im Mai 2005 zu GodmodeTrader, dem Vorgänger-Portal von stock3.com, wo er als Technischer Analyst mit Schwerpunkten auf Aktien- und Indexanalysen tätig ist. Seit 2004 handelt er privat intensiv Aktien und Hebelzertifikate im kurzfristigen Zeitfenster von wenigen Minuten bis mehreren Stunden. Dabei hat er sich auf den Handelsstil des Ausbruchstradings spezialisiert, mit dem er an kurzen, dynamischen Marktbewegungen partizipiert. Seiner Meinung nach ist der Chart das beste Instrument zur Auswertung und Prognose von Bewegungen an den Finanzmärkten. Als Mitglied unseres Premium-Services Trademate handelt er im kurzfristig orientierten Bereich und kommentiert das tägliche Marktgeschehen durch die charttechnische Brille.

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