Yukos-Führungsriege setzt sich ab
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Bruche Misamore, CFO des angeschlagenen Ölriesen Yukos, hat gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones ausgeführt, möglicherweise nicht mehr nach Russland zurückzukehren. Er habe erfahren, dass dort wahrscheinlich Ermittlungen gegen ihn angestrengt würden. Er bemühe sich derzeit, mehr Informationen über die dortige Lage zu erhalten. Misamore sicherte auch zu, dass er und das übrige Management umgehend nach Moskau zurückkehren würden, falls sie dort keine Repressalien zu befürchten hätten.
Laut Presseberichten hält sich fast die komplette Führungsriege von Yukos in London auf, wo die Manager Gespräche mit besorgten Investoren geführt hätten. Verschiedentlich hätten sie dabei durchblicken lassen, möglicherweise erst einmal nicht mehr nach Russland zurückzukehren. Der staatliche Druck auf die Vorstandsmitglieder habe in den letzten Tagen deutlich zugenommen. Eine in London ansässige Sprecherin des Unternehmen legte aber dar, dass das Management in jedem Fall auf seinen Posten zurückkehren werde, sofern dies die Umstände in irgendeiner Weise zulassen würden.
In Frankfurt rutschten Yukos heute um weitere 5,23 Prozent auf 3,26 Euro ab.
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