Kommentar
20:30 Uhr, 30.01.2026

XRP Spot ETFs erleiden Rekordverluste – Ripple Coin bricht ein

Die XRP Spot ETFs verlieren an nur einem Tag fast 93 Millionen US-Dollar und der Ripple Coin fällt auf ein Jahrestief. Das steckt hinter der Korrektur.

Erwähnte Instrumente

  • Sie hatten auf eine neue Ripple-Kursrallye 2026 gehofft, doch nun werden viele XRP-Anleger von der bitteren Realität eingeholt. Am Freitag fällt der Ripple Coin zeitweise unter 1,73 US-Dollar und markiert damit ein neues Jahrestief. Gegenüber dem Vorjahr handelt es sich um einen 44-prozentigen Kursverlust.
  • Besonders fatal: Die US-amerikanischen XRP Spot ETFs, welche seit ihrem Handelsstart Mitte November fast durchgängig positive Nettozuflüsse verzeichneten, mussten nun einen Rekordverlust hinnehmen. Fast 93 Millionen US-Dollar zogen die ETF-Investoren am gestrigen Donnerstag ab.
  • Insgesamt halten die Ripple-Indexfonds von Canary, Bitwise, Franklin, Grayscale und 21Shares aber immer noch XRP im Wert von 1,21 Milliarden US-Dollar. Die kumulierten Nettozuflüsse seit der SEC-Genehmigung belaufen sich nach Angaben von SoSoValue auf 1,17 Milliarden US-Dollar.
  • Die “Entkopplung von Bitcoin“, welche Canary-CEO Steven McClurg für 2026 vorausgesagt hatte, lässt damit vorerst auf sich warten. Der Krypto-Brancheninsider vermutete kürzlich “ein niedriges zweistelliges Preiswachstum” beim Ripple Coin, wohingegen Bitcoin um bis zu 30 Prozent fallen könnte.
  • Unterdessen erreichten auch die Liquidationen laut Daten von CoinGlass einen Rekordwert von 57 Millionen US-Dollar. Wenn die derzeitige Volatilität anhält und der XRP-Kurs seinen Abwärtstrend fortsetzt, werden weitere Trader ihre gehebelten Long-Positionen aufgeben müssen, was den Verkaufsdruck verstärken könnte.
  • Am Donnerstagnachmittag brachen die Krypto-Kurse auf breiter Front ein, auch Edelmetalle und Tech-Aktien erlitten deutliche Preisrücksetzer. Eine Erholungsbewegung blieb bislang aus. Neben der Sorge vor dem Platzen der KI-Blase zeichnen vor allem die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran für die roten Zahlen an den Finanzmärkten verantwortlich.

In Verbindung mit der Dollarschwäche könnte es für europäische Krypto-Anleger nun eine günstige Einstiegsgelegenheit geben. Wenn ihr die Kursrückgänge bei Bitcoin, Ethereum und Co. nutzen möchtet, bietet euch Coinbase einen zusätzlichen 30 Euro in BTC Bonus.

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Quellen

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