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11:32 Uhr, 01.02.2026

Wirtschaftsdaten-Woche im Fokus: Arbeitsmarkt, Notenbanken & Stimmungsindikatoren – richtungsweisende Woche für Märkte

In der kommenden Handelswoche stehen gleich mehrere zentrale Konjunkturdaten auf dem Programm – allen voran die US-Arbeitsmarktindikatoren von JOLTS über ADP bis zu den NFP´s am Freitag. Ergänzt werden diese Schlüsselveröffentlichungen durch wichtige PMIs, Retail-Sales und geldpolitische Entscheidungen u.a. der EZB

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Analyse und Erwartungen für die kommende Woche

Die kommende Woche ist ausgesprochen datenreich und könnte für spürbare Marktbewegungen sorgen, da eine Vielzahl von Makrodaten und geldpolitischen Entscheidungen gebündelt erscheinend.

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Ein zentrales Thema bleibt der US-Arbeitsmarkt, der 2025 zunehmend Anzeichen einer Verlangsamung zeigte, jedoch nicht eingebrochen ist. Märkte beobachten, dass die Beschäftigungsdynamik schwächer geworden ist und die Unruhe um mögliche Zinssenkungen anhält.

Zu Beginn der Woche stehen JOLTS-Daten zu offenen Stellen an, die Hinweise darauf geben, wie stark der Arbeitsmarkt noch ist und ob Unternehmen weiterhin aktiv einstellen.

Am Mittwoch folgen die ADP-Beschäftigungszahlen, die als Frühindikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht gelten und bereits in der Vergangenheit überraschende Schwankungen gezeigt haben.

Der Höhepunkt der Woche ist der NFP-Bericht am Freitag, der traditionell die umfassendste Sicht auf die Beschäftigung in den USA liefert und oft zu höheren Marktschwankungen führt.

Das Arbeitsmarktumfeld wird derzeit als „cool but not frozen“ beschrieben: Eine weichere Dynamik, aber ohne klare Rezessionssignale.

Neben den Arbeitsmarktkennzahlen wird auch der ISM Manufacturing und Services PMI veröffentlicht, die zeigen sollen, ob die US-Wirtschaft im verarbeitenden Gewerbe und Dienstleistungssektor weiterhin wächst.

In Europa stehen mehrere wichtige Daten an, darunter PMI-Zahlen und die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) mit anschließender Kommunikation, die Hinweise auf zukünftige geldpolitische Schritte geben wird.

Ebenfalls im Blick sind Core Retail Sales und der UoM Consumer Sentiment Index, die Einblicke in den Konsum und die Stimmung der Verbraucher geben – wichtige Faktoren für die Einschätzung der konjunkturellen Gesamtlage.

Die Bank of England (BOE) entscheidet zusätzlich über ihren Leitzins, was vor allem den Pfund und britische Finanzwerte beeinflussen könnte.

Aus Sicht der Märkte wird der US-Arbeitsmarkt als stabil, aber auf einem moderateren Pfad wahrgenommen, was die Erwartungshaltung zu möglichen Fed-Zinssenkungen für später in diesem Jahr beeinflusst.

Bisherige Daten zeigen, dass die Beschäftigung in den USA zwar noch wächst, aber deutlich langsamer als vor einigen Quartalen.

Ein überraschend schwaches ADP-Ergebnis im Vorfeld sorgte bereits für Zinssenkungserwartungen bei Marktteilnehmern.

Die EZB-Entscheidung und Kommentierungen könnten zusätzlich Spannungen erzeugen, wenn sie von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

Stimmungsindikatoren wie der UoM-Consumer-Sentiment-Index könnten die Risikoaversion an den Märkten verstärken oder abschwächen abhängig vom Ergebnis.

Zusammengefasst: Diese Woche könnte aufgrund der Arbeitsmarkt- und PMIs-Daten, gepaart mit geldpolitischen Entscheidungen, ein entscheidender Baustein für die Richtung von Aktien, Währungen und Anleihen für die nächsten Wochen werden.


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