Kommentar
17:20 Uhr, 28.09.2026

Wieso ein Exportverbot von Diesel keine Lösung ist

Die US-Regierung denkt über ein Exportverbot von Diesel nach und der Druck steigt, nachdem Trump am Wochenende einen Vorstoß des Iran ablehnte. Im Inland würde ein Exportverbot den Preis deutlich senken. Trotzdem zögert die Regierung, denn es ist kompliziert.

Die USA produzieren ungefähr 5,2 Mio. Barrel Diesel pro Tag. Davon werden 1,6 Mio. Barrel exportiert. Die Exporte von Diesel liegen dadurch 600.000 Barrel höher als noch im Frühjahr 2026. Der Export von Benzin ist in etwa durchschnittlich. Der Export von Kerosin ist im Zuge des Irankrieges deutlich gestiegen und liegt mehr als 50% höher als vor Kriegsbeginn. Die USA können bei so viel Export ihren Eigenbedarf durch ein Exportverbot einfach decken.

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