Werden Wafer zum nächsten Engpass des KI-Booms?
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Der Speicherchip-Hersteller Micron Technology hat sich am taiwanesischen Waferproduzenten GlobalWafers beteiligt, um die Finanzierung von dessen Waferfabrik im texanischen Sherman zu unterstützen. Der Schritt ist Teil eines umfassenderen Engagements: Insgesamt will Micron bis zu 3 Mrd. USD investieren, um die US-Halbleiter-Lieferkette zu stärken.
Waferangebot könnte zum Engpass werden
Für Wedbush Securities steckt hinter der Beteiligung mehr als bloße Standortpolitik. "Wir sehen Microns Investment in GlobalWafers als mögliches Signal, dass Micron das Waferangebot als weiteren potenziellen Hardware-Engpass betrachtet. Dies ergibt Sinn angesichts des voraussichtlich starken Anstiegs des Waferbedarfs, wenn die Investitionen in Speicher- und Logikchips in den Jahren 2028, 2029 und 2030 hochskalieren", schrieb Analyst Matt Bryson in einer Kundennotiz.
