Was sagen die Analysten zum großen RWE-Deal?
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Der Vorstoß passt in eine Zeit, in der Stromnetze zum Engpass und zugleich zum Renditeanker der Energiebranche werden. An der Börse sorgte die Art der Finanzierung dennoch zunächst für Irritationen.
Der Konzern platzierte insgesamt 74.384.121 Aktien bei institutionellen Investoren. Davon entfielen 36.143.952 Stück auf neue Aktien aus genehmigtem Kapital, weitere 38.240.169 Stück stammten aus dem Bestand eigener Aktien. Der Platzierungspreis lag bei 54,00 EUR je Aktie. Daraus erzielte RWE einen Bruttoemissionserlös von rund 4 Mrd. EUR vor Provisionen und Kosten.
Mit dem Nettoerlös will RWE die angekündigte Aufstockung der indirekten Beteiligung an Amprion finanzieren. Der Kaufpreis für den Erwerb weiterer Anteile liegt nach Unternehmensangaben bei rund 3,6 Mrd. EUR. Der mittelbare Anteil von RWE an dem Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber soll dadurch auf 55 % steigen. Bislang hält RWE über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Finanzinvestor Apollo bereits 25,1 % an Amprion. Der Vollzug der Transaktion ist bis Ende September geplant.
