Was bei der Schlacht um die Straße von Hormus Hoffnung auf einen fallenden Ölpreis macht
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Der Iran hält derzeit noch den stärksten Hebel der Weltwirtschaft in der Hand, aber wie lange noch und zu welchem Preis? Die Straße von Hormus taugt nur so lange als Druckmittel, wie Öl durch sie fließt. Jeder Angriff auf einen Tanker liefert den Golfstaaten, China und Japan ein weiteres Argument, Milliarden in Umgehungsrouten zu investieren. Teheran gewinnt scheinbar die Schlachten von heute und verspielt dabei die Erpressungsmacht von morgen. Bis 2030 dürfte die Meerenge ihren Status als kritischster Engpass des globalen Ölhandels weitgehend einbüßen.
