Kommentar
15:02 Uhr, 26.06.2026

Warum die Zinskurve wieder relevant wird

Der zurückliegende Zinszyklus war ungewöhnlich. Zum ersten Mal in der Geschichte hat die Zinskurve ein klares Fehlsignal geliefert. Darauf sollte man sich beim nächsten Mal nicht verlassen.

Bisher lieferte die Zinskurve zuverlässige Signale. Vor jeder Rezession kam es zu einer invertierten Zinskurve. In diesem Fall sind die kurzfristigen Zinsen höher als die langfristigen. Einige bevorzugen die Zinsdifferenz zwischen zwei- und zehnjährigen Anleihen, andere die Differenz zwischen kurzfristigen Treasury Bills, die eine Laufzeit von drei Monaten haben, und der Rendite von Zehn-Jahres-Anleihen. In beiden Fällen kam es 2022 und 2023 zur Inversion. Eine Rezession blieb aber aus.

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