Warsh legte sich nicht fest
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Keine Entspannung
Trotz der von US-Präsident Donald Trump verlängerten Waffenruhe verschärfte sich die Lage im Golf. Der Iran griff mehrere Schiffe an. Und die gegenseitigen Drohungen halten unvermindert an.
Unabhängigkeit der Fed weiter unklar
Die Anhörung des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh vor dem US-Bankenausschuss machte die Anleger zwar hellhörig. Bislang reagierten sie auf Warshs Aussagen aber noch gelassen. Schließlich konnte dieser Zweifel daran, ob die US-Notenbank und seiner Führung weiter unabhängig agiert, nicht vollends ausräumen. Fragen nach Trumps Versuchen, den bisherigen Fed-Chef Jerome Powell und dessen Kollegin Lisa Cook, mittels juristischer Schritte aus ihren Ämtern zu entfernen, wich Warsh aus. Zudem warf er Powell gravierende Fehler bei der Reaktion auf den Inflationsschub nach der Pandemie vor. Unter seiner Führung - so Warsh - soll die Geldpolitik hingegen stärker an mittelfristigen Trends und weniger an kurzfristigen Daten ausgerichtet werden. Gleichzeitig sprach er sich jedoch auch dafür aus, die Fed-Bilanz in Abstimmung mit dem US-Finanzministerium zu verkleinern. Dies könnte perspektivisch dazu führen, dass die US-Staatsanleiherenditen steigen, was Trumps Forderungen nach niedrigeren Zinsen entgegenstehen würde.
Rückzahlung rechtswidriger Zölle
Der US-Supreme Court hatte am 20. Februar einen Teil der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Seit Wochenbeginn haben die Vereinigten Staaten nun mit der Rückerstattung jener Zölle begonnen. Für die 330.000 klagenden Unternehmen geht es dabei um Milliarden. Das zu erstattende Volumen soll in der Größenordnung von 175 Mrd. US-Dollar liegen. Bei der überwiegenden Mehrheit der klagenden Gesellschaften handelt es sich um Klein- oder Kleinstunternehmen. Zahlreiche große Gesellschaften - wie beispielsweise Walmart - scheuten sich hingegen hiervor, weil sie befürchteten, dadurch Trumps Zorn auf sich zu ziehen.
Musk kann Anleger nicht überzeugen
Mit Tesla berichtete gestern nach US-Börsenschluss das erste der US-amerikanischen Big 8-Unternehmen zum Quartal. Der veröffentlichte Gewinn je Aktie lag mit 0,41 USD dabei klar über den Konsensschätzungen von lediglich 0,35 USD und fiel damit auch um knapp 52 % höher aus als im entsprechenden Vorjahresquartal. Nachbörslich legte die Aktie zunächst zwar zu, dann trat aber eine gewisse Ernüchterung ein, weil CEO Elon Musk die Anleger im Rahmen seines Ausblicks nicht begeistern konnte. So bezeichnete er die geplanten Tesla-Roboter zwar als das größte Produkt aller Zeiten, musste jedoch zugeben, dass nicht mehr mit einer Markteinführung in diesem Jahr zu rechnen ist. Offen blieb zudem wann mit einem Masseneinsatz beim vollautonomen Fahrsystem Full Self Driving zu rechnen ist. Last but not least schmeckte den Anlegern nicht, dass Tesla aufgrund angekündigter höherer Investitionen für den Rest des Jahres einen negativen Free Cash Flow haben wird.
Einkaufsmanagerindizes im Fokus
Heute stehen die Flash Estimates zu den HCOB Einkaufsmanagerindizes für April - und zwar sowohl für Deutschland als auch den gesamten Euroraum - auf der Agenda. Wegen des Irankrieges wird erwartet, dass die zu veröffentlichenden Zahlen für das verarbeitende Gewerbe genauso wie für den Dienstleistungssektor niedriger als noch im März ausfallen werden. Zudem berichten u.a. American Express, Comcast, Intel, Sanofi und SAP zum Quartal.
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