Analyse
10:30 Uhr, 10.06.2026

VONOVIA - Bundesländer wollen Berliner Enteignungs-Wahnsinn stoppen

Bayern und NRW drängen den Bund, der Vergesellschaftung von Wohnraum einen gesetzlichen, bundesweiten Rahmen zu setzen. Es geht dabei langfristig um mehr als Berlin: um eine seit 1949 ungenutzte Verfassungsnorm, Milliardenrisiken für Landeshaushalte und das Vertrauen der Kapitalgeber in den deutschen Wohnungsmarkt.

An diesem Donnerstag befasst sich eine Sonderbauministerkonferenz der Länder mit der Frage, ob der Bund der Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände Grenzen setzen soll. Die Beschlussvorlage mit dem Titel "Investitionssicherheit auf dem Wohnungsmarkt erhalten, Vergesellschaftungen Grenzen setzen" stammt aus Bayern und Nordrhein-Westfalen. Sie fordert von der Bundesregierung eine "bundesrechtliche Rahmenregelung für Vergesellschaftung" und ein klares Bekenntnis zur Eigentumsgarantie des Grundgesetzes.

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