Analyse

VOLKSWAGEN - Abwärtsrisiken steigen bei der Aktie

Die Aktie von VW erreichte Ende Januar die Kursziel- und Widerstandszone um 120,64 EUR und stoppte dort den Aufwärtsimpuls. Befindet sich die starke Erholung seit Ende Oktober damit an ihrem Zenit?

Erwähnte Instrumente

  • Volkswagen AG Vz.
    ISIN: DE0007664039Kopiert
    Kursstand: 119,440 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Volkswagen AG Vz. - WKN: 766403 - ISIN: DE0007664039 - Kurs: 119,440 € (XETRA)

Die Aktie von VW befindet sich seit März 2021 und einem damaligen Hoch bei 252,20 EUR in der zweiten Abwärtsstrecke eines langfristigen Abwärtstrends der ein übergeordnetes Ziel bei 69,00 EUR besitzt. Nach dem Bruch einer großen Dreiecksformation wurde die Aktie im vergangenen Jahr bis an den Support bei 97,02 EUR gedrückt.

Kurzielzone wurde erreicht

Dort starteten die Bullen allerdings eine Erholung, die mit dem Anstieg über eine kurzfristigen Abwärtstrendlinie auf Höhe von 115,00 EUR ein erstes größeres Kaufsignal generierte. Zunächst folgte eine Korrektur entlang dieser Trendlinie, ehe es im Januar zu einer weiteren dynamischen Aufwärtsbewegung im Rahmen dieser Erholung kam. Wie erwartet hat diese jetzt den Bereich um 120,64 EUR erreicht.

In der letzten stock3-Plus-Analyse schrieb ich "Damit ergeben sich derzeit Kursziele für das Ende einer potenziellen Erholung bei 119,04 EUR, 120,40 EUR und 122,01 EUR. An diesen Marken ist Vorsicht geboten, denn dort kann der Anstieg in sich zusammenbrechen."

Aktie vor neuem Abwärtstrend?

Obwohl es schon jetzt eine Reihe bärischer Umkehrkerzen im Tageschart gibt, wäre ein echtes Verkaufssignal erst bei Kursen unter 116, 56 EUR aktiviert. In diesem Fall dürfte sich das Ende der Erholung aber ziemlich deutlich in einem Abverkauf bis 113,00 EUR und später an die Kreuzunterstützung bei 111,10 EUR äußern. An dieser Stelle könnte eine weitere größere Aufwärtsbewegung starten.

Sollte die Aktie dagegen unter 111,10 EUR fallen stünden weitere Einbrüche bis 106,44 und den zentralen Support bei 104,48 EUR auf der Agenda. Damit wäre wahrscheinlich auch der langfristige Abwärtstrend reaktiviert.

Kaufsignal weiterhin erst über 122,01 EUR

Für die Fortsetzung der Erholung müsste dagegen nicht nur der Bereich um 120,40 bis 120,98 EUR schnell überschritten werden.

Hierfür bräuchte es auch den Ausbruch über das Kursziel bei 122,01 EUR und die dort verlaufende Abwärtstrendlinie. Sollte dies den Bullen gelingen dürften die nächsten Wochen von einem Anstieg in Richtung 127,00 EUR geprägt sein.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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