Kommentar
13:45 Uhr, 22.02.2026

Vitalik Buterin treibt Zensur-Upgrade für Ethereum voran

Ethereum will Zensur auf Protokollebene technisch ausschließen. Ein neues Upgrade soll jede gültige Transaktion erzwingen.

Erwähnte Instrumente

  • Ethereum-Entwickler haben mit FOCIL (Fork-Choice Enforced Inclusion Lists) ein zentrales Element des geplanten Hegota-Upgrades für die zweite Jahreshälfte 2026 terminiert. Validatoren sollen im Zuge des Updates EIP-8141 verpflichtet werden, gültige Transaktionen aus öffentlichen Mempools zu berücksichtigen. Das soll die Zensurresistenz auf Protokollebene deutlich stärken.
  • Laut Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin entfaltet FOCIL seine volle Wirkung im Zusammenspiel mit EIP-8141. Dieser Vorschlag mache Smart Accounts zu “First-Class-Citizens”, also vollwertigen Teilnehmern auf Protokollebene. Transaktionen solcher Accounts könnten “direkt onchain als Transaktionen aufgenommen werden”, so Buterin.

There is also an important synergy between FOCIL and AA (EIP-8141, which is based on 7701):

8141 makes not just smart accounts (including multisig, quantum-resistant signatures, key changes, gas sponsorship) first-class citizens, it also can do the same for privacy protocols… https://t.co/wLCEuq66eI

— vitalik.eth (@VitalikButerin) February 19, 2026

  • „FOCIL ermöglicht eine zensurresistente, schnelle Aufnahme jeder Transaktion“, schreibt Buterin. In Kombination mit EIP-8141 könne „alles, einschließlich Smart-Wallet-Transaktionen, gasgesponserter Transaktionen und sogar Privacy-Protokoll-Transaktionen, onchain über einen von 17 zufällig ausgewählten Akteuren pro Slot aufgenommen werden“. Das führe zu einer „garantierten schnellen Aufnahme“, in der Regel innerhalb von ein bis zwei Slots.
  • Konkret bedeutet das: Wenn ein Validator bestimmte gültige Transaktionen bewusst nicht in seinen Block aufnimmt, kann das Netzwerk diesen Block zurückweisen. Damit soll verhindert werden, dass einzelne Validatoren bestimmte Transaktionen – etwa im Zusammenhang mit sanktionierten Adressen oder Protokollen – systematisch ausschließen.
  • Kritik kommt unter anderem vom Ethereum-Entwickler Ameen Soleimani. Er warnte, dass ein solcher Eingriff Validatoren unvorhergesehenen Risiken aussetzen könne, insbesondere im Umgang mit sanktionierten Adressen. Andere Entwickler verweisen hingegen auf die langfristige Sicherung der Zensurresistenz als Kernprinzip des Netzwerks.

The case against FOCIL (which I learned about today):

ETH devs, I love you. You mean well. But when you create an EIP to solve the problem of "filtering out transactions with sanctioned addresses" and your solution is "to allow validators to impose constraints on builders by… pic.twitter.com/O2FfaGO5L9

— Ameen Soleimani (@ameensol) August 22, 2025

  • Buterin selbst fasst die Stoßrichtung knapp zusammen: “Ethereum geht entschlossen vor”.

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