USA öffnen Altersvorsorgepläne für Bitcoin und Krypto
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Die US-Regierung will den Weg für Kryptowährungen in amerikanischen Altersvorsorgeplänen ebnen. Das Arbeitsministerium hat dazu einen Regelvorschlag veröffentlicht, der 401(k)-Plänen den Zugang zu alternativen Anlageklassen wie Bitcoin, anderen digitalen Assets, Private Equity und Immobilien erleichtern soll. Hintergrund ist eine Executive Order von Donald Trump aus dem August letzten Jahres.
Kern des Vorschlags ist ein sogenannter Safe Harbor. Verwalter von 401(k)-Plänen sollen damit rechtlich besser abgesichert sein, wenn sie alternative Investments prüfen und dabei nachvollziehbar Faktoren wie Gebühren, Liquidität, Bewertung, Performance und Komplexität abwägen. Das Arbeitsministerium betont zugleich, dass sie weiter einem sorgfältigen Auswahlprozess folgen müssen. Bereits im Mai 2025 hatte das Arbeitsministerium eine frühere Warnung der Biden-Regierung zurückgenommen, die beim Einsatz von Krypto in Altersvorsorgeplänen noch zu “äußerster Vorsicht” geraten hatte.
Brisant ist vor allem die Größenordnung. In den US-401(k)-Plänen lagen laut dem Weißen Haus zuletzt mehr als zehn Billionen US-Dollar. Selbst kleine Allokationen in Bitcoin oder Krypto-Produkte könnten dem Markt daher neue Zuflüsse bringen. Noch handelt es sich aber nur um einen Vorschlag. Nach Veröffentlichung im Federal Register läuft zunächst eine 60-tägige Kommentierungsfrist. Während die USA den Zugang zu Bitcoin in Altersvorsorgeplänen erleichtern wollen, bleibt Deutschland bei der Einbindung von Krypto in die private Rentenreform bislang deutlich vorsichtiger.
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Kritik kommt unter anderem von Senatorin Elizabeth Warren. Sie warnt davor, dass Arbeitnehmer über ihre Altersvorsorge stärker volatilen und schwerer bewertbaren Assets ausgesetzt würden. Befürworter sehen dagegen einen überfälligen Schritt, um Krypto und andere alternative Investments bei der Altersvorsorge regulatorisch nicht länger schlechter zu stellen als klassische Anlageformen.
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