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US-Märkte schließen fester; Halbleiter stark

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  • Intel Corp.
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Ermutigt von starken Wirtschaftsdaten stiegen zum Wochenende hin in den USA Käufer in den Markt ein und sorgten für einen festeren Tagesschluss der wichtigsten Indices. So stieg der S&P 500 Index um 0,29 Prozent auf 1,259 Stellen, während der Dow Jones Industrial Average um 0,22 Prozent auf 10,778 Stellen gewann. Der technologielastige Nasdaq Composite konnte um 0,46 Prozent auf 2,256 Stellen steigen.

Der Konsumklimaindex der University of Michigan stieg im Dezember auf 88,7 von 81,6 im November. Volkswirte erwarteten im Vorfeld einen geringerer Anstieg auf 85,0 erwartet. Der Index markiert angesichts der hohen Energiepreise nach den Hurrikans einen Tiefststand im September bei 74,2 und konnte sich seither erholen. Er erreichte jedoch noch nicht den Stand von vor den Hurrikans. Im Juli hatte der Index einen Stand von 96,5 erreicht.

Laut aktuellen Zahlen von Gartner hat der weltweite Halbleitermarkt dieses Jahr das Rekordvolumen von 235 Milliarden Dollar Umsatz erreicht. Das entspricht einem Wachstum von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt erstmals über dem bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2000. Die Chiptitel zählten auch am Freitag zu den Gewinnern. Der Phlx Semiconductor Index stieg um 1,8 Prozent auf 497,21 Zähler. Intel verharrten den Handelstag über im Minus, konnten aber in der letzten Handelsstunde ansteigen und schlossen 1,48 Prozent im Plus bei 26,08 Dollar. Am Vortag hatte der Chipriese seinen Ausblick auf den Umsatz im laufenden Quartal präzesiert.

Der Höhenflug beim Goldpreis hielt auch am Freitag an. Im Wochenvergleich stieg er um 23 Dollar und beendete die Woche bei 530,20 Dollar je Feinunze. Von Händlern werden Schwächetendenzen des Dollar und die erneut steigenden Inflationserwartungen angesichts wieder steigender Ölpreise als Ursache für das gestiegene Interesse für Gold angeführt.

Nach Angaben der Finanzexperten von Standard & Poor's stieg der S&P Hedge Fund Index im November um 0,07 Prozent und überschritt damit nach einer schwachen Oktober-Performance nur knapp die Nulllinie. Seit Jahresbeginn liegt der Index 2,01 Prozent im Plus, hieß es. „Nach einem, Abverkauf im Oktober haben die meisten Märkte sich erholt oder sogar neue Höchstmarken angesichts guter Unternehmens- und Wirtschaftsdaten erreicht“, kommentiert Charles Davidson, Senior Hedge Fund Experte bei Standard & Poor's.

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Über den Experten

Jochen Stanzl
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets

Jochen Stanzl begann seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG (jetzt stock3 AG), wo er 18 Jahre lang mit den Marken GodmodeTrader sowie Guidants arbeitete und Marktkommentare und Finanzanalysen erstellte.

Er kam im Jahr 2015 nach Frankfurt zu CMC Markets Deutschland, um seine langjährige Erfahrung einzubringen, mit deren Hilfe er die Finanzmärkte analysiert und aufschlussreiche Stellungnahmen für Medien wie auch für Kunden verfasst. Er ist zu Gast bei TV-Sendern wie Welt, Tagesschau oder n-tv, wird zitiert von Reuters, Handelsblatt oder DPA und sendet seine Einschätzungen über Livestreams auf CMC TV.

Jochen Stanzl verfolgt einen kombinierten Ansatz, der technische und fundamentale Analysen einbezieht. Dabei steht das 123-Muster, Kerzencharts und das Preisverhalten an wichtigen, neuralgischen Punkten im Vordergrund. Jochen Stanzl ist Certified Financial Technician” (CFTe) beim Internationalen Verband der technischen Analysten IFTA.

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