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US-Märkte reagieren verhalten auf Jobdaten

Die US Indizes konnten den Handel nach den Arbeitsmarktdaten am Freitag fest eröffnen und hielten sich nach einer Konsolidierung der Anfangsgewinne gerade noch so im Plus. Die Angst, dass der Wachstumsschub in der Wirtschaft, der durch die Arbeitsmarktdaten angezeigt wurde, die Inflation in den USA schüren könnte, dämpfte den Optimismus.

Der Dow Jones Industrial Average stieg um 3.69 Punkte oder 0.04% auf 10,344.07 Zähler. Der Nasdaq Composite kletterte um 5.53 Punkte oder 0,28% auf 1,967.33 Zähler. Der S&P 500 Index verlor hingegen um 1.01 Punkte oder 0,09% auf 1,171.09 Zähler.

Laut dem US-Arbeitsministerium sind in den USA im April 274.000 neue Jobs geschaffen worden. Volkswirte rechneten mit einem wesentlich geringeren Zuwachs von 175.000 neuen Jobs. Die Arbeitslosenquote verblieb bei 5,2 Prozent.

Die Futuresmärkte in den USA preisen weiterhin drei von fünf in diesem Jahr noch möglichen Zinsschritte um jeweils 25 Basispunkte ein. Der Großteil der Marktteilnehmer geht demzufolge von einem Leitzinsstand von 3.75% nach aktuell 3% aus. Die Fed Fund Futures preisen „kleine“ Zinsschritte in den Treffen des Offenmarktausschusses im Juni, August und November ein.

US-Leichtöl verteuerte sich in New York am Freitag um 13 cents auf $50.96. Im Wochenvergleich stiegen die Preise für US-Leichtöl trotz eines deutlichen Rückgangs nach Bekanntwerden einer erneuten Entspannung bei den US-Lagerbeständen um 2.5%. Analysten zufolge seien keine größeren Käufe mehr zum Wochenschluss an den Terminbörsen in New York eingetroffen. Vielmehr habe sich der Verkaufsdruck gelöst und kurzfristig positionierte bärische Anleger hätten Short-Positionen glatt gestellt.

Der Mischkonzern General Electrics (GE) kündigte eine Neudokumentierung seiner Finanzergebnisse der Geschäftsjahre 2002-2004 an. Davon sei jedes Quartal von 2003-2004 betroffen. Die nicht cash-wirksamen Neudarstellungen sollen weniger als 60% der Gewinnausweise GE`s über jene Periode repräsentieren.

Prudential Equity Group bestätigen ihr „neutral weight“-Rating für die Aktien von Pixar Animation Studios und hoben gleichzeitig ihr 12-Monats-Kursziel auf $40 und ihre Gewinnprognosen für 2005 an. Das Unternehmen, dass von dem ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs angeführt wird, habe die Gewinnerwartungen im zurückliegenden Quartal aufgrund hoher Nachfrage nach den DVD-Verkäufen bei den beiden Animations-Film-Titeln The Incredibles und Finding Nemo übertroffen.

Goldman Sachs haben ihr „outperform“-Rating für die Aktien von IBM bekräftigt. Die Analysten glauben daran, dass die jüngst vom Unternehmen angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen zu Gewinnsteigerungen führen werden. In der zweiten Jahreshälfte 2005 und in 2006 rechnen die Analysten vor dem Hintergrund der Kostenstruktur und dem hohen Cash Flow des Unternehmens mit einer Erholung der Gewinnentwicklung.

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Über den Experten

Jochen Stanzl
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets

Jochen Stanzl begann seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG (jetzt stock3 AG), wo er 18 Jahre lang mit den Marken GodmodeTrader sowie Guidants arbeitete und Marktkommentare und Finanzanalysen erstellte.

Er kam im Jahr 2015 nach Frankfurt zu CMC Markets Deutschland, um seine langjährige Erfahrung einzubringen, mit deren Hilfe er die Finanzmärkte analysiert und aufschlussreiche Stellungnahmen für Medien wie auch für Kunden verfasst. Er ist zu Gast bei TV-Sendern wie Welt, Tagesschau oder n-tv, wird zitiert von Reuters, Handelsblatt oder DPA und sendet seine Einschätzungen über Livestreams auf CMC TV.

Jochen Stanzl verfolgt einen kombinierten Ansatz, der technische und fundamentale Analysen einbezieht. Dabei steht das 123-Muster, Kerzencharts und das Preisverhalten an wichtigen, neuralgischen Punkten im Vordergrund. Jochen Stanzl ist Certified Financial Technician” (CFTe) beim Internationalen Verband der technischen Analysten IFTA.

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