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Kommentar
12:45 Uhr, 04.09.2026

US-Arbeitsmarktdaten (NFP) im Fokus. Live-Analyse und Trade-Ideen heute um 14:15 Uhr

NFP-Webinar – Die Märkte im Daten- & Politik-Spannungsfeld

Heute richtet sich der Blick der Börsen erneut auf den US-Arbeitsmarkt: Um 14:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht das US-Arbeitsministerium die Nonfarm Payrolls für August. Der von Reuters erhobene Marktkonsens rechnet mit einem Zuwachs von lediglich 56.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Nach dem überraschenden Rückgang um 23.000 Stellen im Juli wäre dies zwar eine leichte Erholung – insgesamt bliebe das Beschäftigungswachstum aber ausgesprochen schwach. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 4,1 Prozent erwartet.

Besonders aufmerksam werden die Märkte auch auf die Entwicklung der Stundenlöhne schauen. Erwartet wird ein Anstieg um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das wäre das niedrigste jährliche Lohnwachstum seit Mai 2021. Die jüngsten Vorindikatoren zeichnen allerdings ein gemischtes Bild: Während der ADP-Arbeitsmarktbericht lediglich 38.000 neue Stellen im Privatsektor signalisierte, bewegen sich die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mit zuletzt 206.000 weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Der US-Arbeitsmarkt steckt damit offenbar in einer „Slow-Hire, Slow-Fire“-Phase: Die Unternehmen stellen kaum neue Mitarbeiter ein, halten sich bislang aber auch mit größeren Entlassungen zurück.

Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die Wirtschafts- und Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump. Zölle, anhaltende Probleme in den Lieferketten und eine restriktivere Einwanderungspolitik erschweren den Unternehmen die Personal- und Investitionsplanung. Gleichzeitig bleibt der Preisdruck hoch: Der Preisindex der jüngsten ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor stieg auf 72,6 Punkte. Damit steht die US-Notenbank vor einem schwierigen Spagat zwischen einem abkühlenden Arbeitsmarkt und weiterhin hartnäckiger Inflation.

Eine deutlich stärkere Beschäftigungsentwicklung oder überraschend hohe Lohnzuwächse könnten die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen verstärken und insbesondere zinssensible Technologieaktien unter Druck setzen. Enttäuschen die Jobzahlen dagegen erneut, könnten zunächst Hoffnungen auf eine vorsichtigere Federal Reserve aufkommen – gleichzeitig würde aber die Sorge vor einer deutlicheren Konjunkturabkühlung wachsen. Neben der aktuellen Zahl werden deshalb auch mögliche Revisionen der schwachen Vormonate eine wichtige Rolle spielen.

n unserem Live-Webinar begleiten wir die Veröffentlichung der NFP-Daten und analysieren die ersten Reaktionen unmittelbar im Chart. Im Fokus stehen die Leitindizes DAX, Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq, aber auch Gold, Rohöl, der US-Dollar sowie ausgewählte Einzelaktien. Welche Marken sind jetzt entscheidend, wo entstehen neue Handelschancen – und welche Signale sendet der Arbeitsmarkt für die weitere Geldpolitik der Federal Reserve? Seien Sie live dabei, wenn die Zahlen um 14:30 Uhr über die Ticker laufen und die Volatilität an den Märkten steigt.

Melden Sie sich jetzt für dieses spannende Webinar kostenfrei an!

📅 Termin: Freitag, 04.09.2026 14:15 -14:45 Uhr


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Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.

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