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DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BIONTECH - Biontech wird an dem neuen Unternehmen, das die Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin aufbauen wollen, einen größeren Anteil halten. Biontech-CEO Ugur Sahin sagte im Interview mit der Wirtschaftswoche: "Biontech wird an der neuen Gesellschaft signifikant beteiligt sein. Es werden keine 50 Prozent sein, wir sprechen ja von einer Minderheitsbeteiligung. Aber der Anteil von Biontech wird auch nicht nur bei einigen wenigen Prozent liegen." Türeci und Sahin hatten erklärt, Biontech zum Jahresende zu verlassen, um ein eigenes Unternehmen zu gründen, das "mRNA-Innovationen der nächsten Generation" entwickeln soll. Nach der Ankündigung des Rückzugs war der Aktienkurs von Biontech massiv eingebrochen. (Wirtschaftswoche)
DEUTSCHE BAHN - Die laufende Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird eineinhalb Monate länger dauern als ursprünglich geplant. Erst zum 14. Juni wird die gesamte 280 Kilometer lange Schienenstrecke zwischen den beiden größten deutschen Städten wieder komplett in Betrieb genommen, statt Ende April. Die Bahn musste jedoch vor Kurzem einräumen, den mit neun Monaten angesetzten Zeitplan wegen des Winterwetters nicht einhalten zu können. (FAZ)
DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche Bahn zahlt vier ehemaligen Vorstandsmitgliedern millionenschwere Abfindungen. Wie Bild meldet, summieren sich die Zahlungen auf insgesamt rund 11,3 Millionen Euro. Spitzenreiter ist demnach der ehemalige Vorstandsvorsitzende Richard Lutz, der nach seiner Ablösung im Herbst 2025 rund 3,4 Millionen Euro erhält. Bild beruft sich auf informierte Kreise. Daniela Gerd tom Markotten, die ehemalige Digitalvorständin, soll demnach rund 2,9 Millionen Euro nach Auflösung ihres Ressorts erhalten haben. Die ehemalige DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta und Ex-Infrastruktur Vorstand Bertold Huber bekommen jeweils rund 2,5 Millionen Euro. Ein Bahn-Sprecher erklärte auf Bild-Anfrage: "Wir bitten um Verständnis, dass wir Personal- und Vertragsangelegenheiten nicht kommentieren. Im Geschäftsbericht 2025 werden Ende März die Daten transparent gemacht." Rechtlich basieren die Zahlungen auf den laufenden Dienstverträgen, die teils bis 2027 datiert waren. Bei vorzeitiger Auflösung steht den Managern gesetzlich eine Entschädigung zu. (Bild)
SIGNA - Im Insolvenzfall der Immobiliengruppe Signa fällt ein weiterer Stein: Die Laura Privatstiftung, ein zentrales Vermögensvehikel im Umfeld des Signa-Gründers René Benko, hat einen Eigenantrag auf Insolvenz gestellt. Auslöser sind Schiedssprüche des Internationalen Schiedsgerichtshofs (ICC) in Genf, die Zahlungen von mehr als 900 Millionen Euro einschließlich Zinsen verlangen. Das Landesgericht Innsbruck bestätigte den Eingang des Antrags. Für die Vielzahl der Gläubiger bedeutet das zugleich Chance und Schranke: einen neuen Zugriffskanal - aber geringere Aussicht auf hohe Quoten, weil weitere Gläubiger betroffen sein können. (FAZ)
EDEKA/TEGUT - Der Schweizer Lebensmitteleinzelhändler Migros zieht sich aus Deutschland zurück und verkauft die Supermarktkette Tegut. Einen großen Teil der vor allem in Hessen befindlichen Filialen soll Edeka übernehmen. Eine Vereinbarung darüber haben beide Unternehmen unterzeichnet. Das Kartellamt muss dem Verkauf noch zustimmen. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. (FAZ)
BLOOMBERG - Der Informationsdienstleister Bloomberg will sein Daten-Terminal durch neue Funktionen auf Basis Künstlicher Intelligenz aufwerten. Sebastian Gehrmann, Head of Responsible AI bei dem New Yorker Unternehmen, fordert allerdings eine transparente und vertrauenswürdige Weiterentwicklung der Technologie im Finanzsektor. Schließlich seien große Sprachmodelle nicht deterministisch und könnten auf unvorhergesehene Weise versagen - in diesem Fall müsse klar sein, wer für Fehler verantwortlich sei und wie sich diese beheben ließen. (Börsen-Zeitung)
REVOLUT - Die britische Bankenaufsicht PRA hat nach 18 Monaten die Einschränkungen für die Banklizenz von Revolut aufgehoben. Die Neobank hatte zwar 2024 nach dreijähriger Wartezeit eine Banklizenz von der Prudential Regulation Authority bekommen. Doch befand sich das Institut danach in einer "Mobilisierungsphase", in der es lediglich Einlagen von bis zu 50.000 Pfund annehmen durfte. Eigentlich sollte diese Phase nach zwölf Monaten beendet sein. "Das ist der Moment, in dem Revolut vom radikalen Fintech-Erneuerer zum vollwertigen Wettbewerber im Mainstream-Bankgeschäft wird", sagte Elliott Reader, Director in der Fintech Group von Houlihan Lokey. " (Börsen-Zeitung)
MCKINSEY - Bei der Unternehmensberatung McKinsey ist es zu einer schweren IT-Sicherheitspanne gekommen: Das Startup Codewall drang nach eigenen Angaben innerhalb von zwei Stunden in die interne Wissensplattform Lilli ein und verschaffte sich vollständigen Lese- und Schreibzugriff. Mit dem System können Beraterinnen und Berater des Unternehmens per Chat auf vertrauliche Informationen zugreifen, darunter Kundendaten, interne Analysen sowie Strategiediskussionen. Codewall meldete die Sicherheitslücke an McKinsey und veröffentlichte den Vorfall nach Absprache in einem Blog. Auf vertrauliche Dokumente sei nicht zugegriffen worden, betonte das Startup. McKinsey bestätigte den Vorfall und verwies auf die Untersuchung einer externen Forensikfirma, die keine Hinweise auf Zugriffe durch unbefugte Dritte ergeben habe. Der Schutz von Klientendaten habe "höchste Priorität". Der Imageschaden dürfte aber immens sein. (Handelsblatt)
PSI - Das Bundeswirtschaftsministerium unterzieht die geplante Übernahme des Berliner Softwarehauses PSI durch den US-Finanzinvestor Warburg Pincus einer Investitionsprüfung. Das bestätigten mit dem Vorgang vertraute Personen dem Handelsblatt. Demnach hat die Prüfung bereits im Januar begonnen. Die Überprüfung erfolgt nach der Außenwirtschaftsverordnung (AWV). Bei dem Verfahren wird kontrolliert, ob die Beteiligung eines ausländischen Investors an einem deutschen Unternehmen die Sicherheit oder öffentliche Ordnung Deutschlands gefährden könnte. (Handelsblatt)
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Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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