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06:20 Uhr, 16.01.2026

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DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DEUTSCHE BAHN - Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla erwartet keine schnelle Verbesserung bei den Verspätungen im Fernverkehr. "2026 wird noch mal ein schwieriges Jahr bei der Pünktlichkeit", sagte sie im Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit. Nur 60 Prozent aller Fernzüge kamen im vergangenen Jahr mit weniger als sechs Minuten Verspätung an, was die Bahn als pünktlich wertet. "Es geht 2026 erst einmal darum, dass es nicht noch schlimmer wird, dass wir uns auf diesem Niveau stabilisieren, so schmerzhaft das auch klingt", so Palla. Sie kündigte an: "Alle im Konzern werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit gemessen." Große Probleme bereiteten laut Palla Weichen, Oberleitungen und Stellwerke, die ihre Lebensdauer überschritten hätten und plötzlich ausfielen. Dazu kämen viele Verspätungen wegen des vielen Schnees und des Wintersturms. Für Verspätungen sorgten aber vor allem die rund 28.000 Baustellen, die für dieses Jahr erwartet würden. (Zeit)

GETYOURGUIDE - Die Reiseerlebnisplattform GetYourGuide will noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Das erfuhr das Handelsblatt von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Demnach könnte der Prozess für den Börsengang noch im ersten Halbjahr starten. Mit dem Börsengang strebt die Berliner Firma den Insidern zufolge einen deutlichen Bewertungsaufschlag an. Bei der letzten Finanzierungsrunde, die allerdings schon zweieinhalb Jahre zurückliegt, wurde GetYourGuide noch mit 2 Milliarden Dollar bewertet. Bei dem Börsengang, der an der Wall Street erfolgen soll, soll eine Bewertung von 5 Milliarden Dollar angepeilt werden. GetYourGuide war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. (Handelsblatt)

PARLOA - Das deutsche KI-Startup Parloa hat in einer Finanzierungsrunde 350 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 3 Milliarden Dollar eingesammelt. Das in Berlin gegründete Unternehmen, zu dessen Kunden Booking.com, Allianz und Swiss Life zählen, hat seinen Wert seit Mai verdreifacht, was die Begeisterung der Investoren für Europas führende KI-Unternehmen unterstreicht. Die neue Finanzierungsrunde wurde von der US-Risikokapitalgesellschaft General Catalyst angeführt und erhöht das von Parloa in den letzten vier Jahren insgesamt aufgebrachte Kapital auf über 560 Millionen Dollar. (Financial Times)

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