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09:00 Uhr, 24.02.2026

ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Ifo-Exporterwartungen drehen im Februar ins Plus

Die Ifo-Exporterwartungen sind im Februar auf plus 2,6 Punkte nach minus 0,8 im Januar gestiegen. "Die Exportwirtschaft startet mit etwas Rückenwind ins neue Jahr, von einer breit angelegten und dynamischen Erholung kann jedoch noch keine Rede sein", sagte Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Ifo-Instituts. "Die jüngsten Entscheidungen zur US-Zollpolitik sorgen für neue Unsicherheit. Wenn sich Zollregelungen ständig ändern, erschwert das die Planung für die Unternehmen."

Trump will bei Rede zur Lage der Nation seinen Wirtschaftskurs loben

US-Präsident Donald Trump wird seine Rede zur Lage der Nation nutzen, um der Öffentlichkeit seine Wirtschaftspolitik anzupreisen und neue Maßnahmen zur Kostensenkung vorzustellen. Die Republikaner versuchen, im Vorfeld der Zwischenwahlen später in diesem Jahr auf die Sorgen der Wähler einzugehen. Das offizielle Thema der Rede lautet nach Angaben von mit dem Entwurf vertrauten Vertretern des Weißen Hauses: "Amerika mit 250: Stark, wohlhabend und respektiert", eine Anspielung auf den 250. Jahrestag der Staatsgründung. Die Rede werde die Idee der amerikanischen Einzigartigkeit betonen.

Japan pflegt engen Dialog mit den USA über Devisenhandel

Japan steht im Zusammenhang mit möglichen Interventionen am Devisenmarkt nach Angaben von Finanzministerin Satsuki Katayama weiter in engem Dialog mit den USA. Händler sind wegen des Themas weiter in Alarmbereitschaft. "Ich stehe seit vier Monaten in engem Kontakt mit US-Vertretern, und unsere Beziehungen sind in dieser Zeit noch enger geworden", stellte Katayama auf einer regulären Pressekonferenz klar.

US-Wirtschaftslage - Fed dürfte Zinsen bis Ende von Powells Amtszeit halten

Aus Sicht der Federal Reserve sei die Wachstumsdynamik der US-Wirtschaft in Ordnung, die Inflation aber immer noch zu hoch, schreibt Bill Adams von der Comerica Bank in einer Research Note. Vor diesem Hintergrund sei zu erwarten, dass die Fed die kurzfristigen Zinsen stabil halten werde, bis die Amtszeit von Chairman Jerome Powell im Mai ende, meint der Chefvolkswirt. Das Wirtschaftswachstum werde 2026 von Rückenwind durch niedrigere Zinsen, höhere Staatsausgaben, die Zinssenkungen der Fed im vergangenen Jahr und einen sich verbessernden Immobilienmarkt profitieren, meint er.

China verhängt Exportverbote gegen japanische Firmen

China hat den Export kritischer Mineralien und anderer Güter mit potenziellem militärischen Nutzen an mehrere große japanische Unternehmen verboten. Damit eskaliert Peking seine Kampagne gegen Tokio wegen Äußerungen von Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan. Die neuen Maßnahmen, die vom chinesischen Handelsministerium angekündigt wurden, zeigen, dass Peking in seinem Streit mit Japan nicht nachgibt, obwohl Takaichi bei einer kürzlichen Parlamentswahl einen klaren Sieg errungen hat.

Chinas Notenbank lässt LPR-Referenzzins für Bankkredite stabil

Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert gelassen. Wie die Notenbank des Landes mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bei 3,0 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,5 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie hatte ihn im August 2019 reformiert. Er dient den Banken als Vorgabe für ihre Ausleihesätze.

+++ Konjunkturdaten +++

Frankreich/Geschäftsklima Feb 102 (Jan: 105)

Frankreich/Geschäftsklima Feb PROGNOSE: 103

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