ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Ifo: Geschäftsklima in der Autoindustrie geringfügig verbessert
Die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie hat sich zu Beginn des Jahres leicht aufgehellt. Das Geschäftsklima des Ifo-Instituts stieg im Januar auf minus 19,6 Punkte nach minus 19,8 im Vormonat. Doch hinter der minimalen Verbesserung verbarg sich eine Zweiteilung: Während das Europa-Geschäft floriert, bricht die Wettbewerbsfähigkeit in China und den USA ein.
China: Privater Indikator zeigt mehr Wachstum im Dienstleistungssektor
Ein privater Indikator für Chinas Dienstleistungssektor zeigte im Januar eine Beschleunigung des Wachstums. Der RatingDog China General Services Purchasing Managers Index stieg laut einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung von 52,0 im Dezember auf 52,3 im Januar und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Monaten. Die Marke von 50 trennt das Wachstum von einer Schrumpfung. Das schnellere Dienstleistungswachstum wurde durch einen stärkeren Anstieg bei Neugeschäften unterstützt, wobei sich das Wachstum bei den Auftragseingängen laut RatingDog zum ersten Mal seit drei Monaten beschleunigte.
Fed unter Warsh könnte Zinsen anheben - Dollar würde fester
Kevin Warsh werde die Fed wahrscheinlich zu einer "stärker regelbasierten Zentralbank machen, mit erheblichen Auswirkungen auf die Kapitalmärkte", schreibt Jeffrey Roach von LPL Financial. "Warsh hat sich scharf kritisch über die expansive Rolle der Fed bei der fiskalischen Akkommodation, das Theater um die Forward Guidance und ihr Abdriften in politische oder soziale Bereiche geäußert." Roach erwarte eine Betonung der Preisstabilität und eine Reduzierung der Anleihekäufe. "Dies könnte die langfristigen Zinsen unter Aufwärtsdruck setzen" und einen festeren Dollar stützen, meint er.
US-Repräsentantenhaus billigt Gesetz zur Beendigung des Teil-Shutdowns
Der Teil-Shutdown in den USA ist so gut wie beendet. Das von den Republikanern geführte Repräsentantenhaus hat ein entsprechendes Finanzierungsgesetz verabschiedet, das nun noch von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden muss. Zudem beginnen damit zehntägige Verhandlungen über die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. Das Repräsentantenhaus stimmte mit 217 zu 214 Stimmen dafür, einen großen Teil der Regierung bis zum Ende des Haushaltsjahres am 30. September zu finanzieren.
Ökonomen heben Wachstums- und Inflationsprognosen für Mexiko an
Von der mexikanischen Notenbank im vergangenen Monat befragte Analysten haben ihre Schätzungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation für 2026 angehoben, halten aber gleichzeitig an ihrer Erwartung fest, dass die Zentralbank ihren Leitzins von derzeit 7 Prozent auf 6,5 Prozent senken wird. Das Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr um 1,3 Prozent wachsen, nach einer Prognose von 1,15 Prozent in der Dezember-Umfrage.
DJG/DJN/apo
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