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09:00 Uhr, 30.03.2026

ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Powell spricht am Montag an der Harvard University

Fed-Chairman Jerome Powell wird am Montag ab 16.30 Uhr MESZ nach Cambridge reisen und dort an der Harvard University an einer moderierten Diskussion mit dem Einführungskurs "Prinzipien der Wirtschaftswissenschaften" teilnehmen. Dieses akademische Engagement kommt zu einem für die Zentralbank spannenden Zeitpunkt. Powell wird sich den Fragen eines Moderators sowie der Studenten im Publikum stellen. Es sind keine vorbereiteten Äußerungen geplant. Dies macht es zu einem der wenigen jüngsten Auftritte, bei denen er öffentlich ohne Skript sprechen wird.

Vermehrte Warnungen vor Wechselkursschwankungen in Japan

In Japan hat sich auch Notenbankchef Kazuo Ueda jener Gruppe von Vertretern offizieller Institutionen angeschlossen, die angesichts des Konflikts im Nahen Osten die Landeswährung Yen genau in den Blick nehmen, da diese unter Druck steht und die Angriffe auf Energieanlagen Inflationssorgen schüren. "Wechselkursschwankungen sind einer der Schlüsselfaktoren, die unsere Volkswirtschaft und die Preisentwicklung erheblich beeinflussen", sagte Ueda am Montag vor dem Parlament. Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ) bekräftigte, dass sich die Zentralbank sehr bewusst sei, dass Währungsschwankungen die Preise zunehmend beeinflussen könnten.

Schnabel: EZB sollte nicht überstürzt auf Iran-Krieg reagieren

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte nach Aussage von EZB-Direktorin Isabel Schnabel auf den Krieg im Nahen Osten nicht überstürzt reagieren. "Wir müssen unsere Entscheidungen sorgfältig abwägen", sagte sie in Zürich und fügte hinzu. "Wir müssen wachsam sein, aber es gibt keinen Grund, überstürzt zu handeln." Schnabel zufolge wird die EZB nach Anzeichen dafür suchen, dass der Anstieg der Energiepreise die Preise für andere Waren und Dienstleistungen in die Höhe treibe und zu einem Anstieg der Lohnforderungen führt.

Schweden Feb Einzelhandelsumsatz -0,6% gg Vormonat

Schweden Feb Einzelhandelsumsatz PROGNOSE: +0,4% gg Vormonat

Schweden Feb Einzelhandelsumsatz +2,4% gg Vorjahr

Schweden Feb Einzelhandelsumsatz PROGNOSE +4,4% gg Vorjahr

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