ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Britisches Wachstum dürfte dieses Jahr auf der Kriechspur bleiben
Das Wachstum in Großbritannien dürfte 2026 angesichts eines geringen bis gar keinen Wachstums der verfügbaren Einkommen, eines schwachen Geschäftsklimas und einer strafferen staatlichen Fiskalpolitik langsamer ausfallen als im Vorjahr, schreibt der ING-Ökonom James Smith in einem Kommentar. Die britische Wirtschaft ist im vierten Quartal 2025 nur um 0,1 Prozent und im Gesamtjahr um 1,3 Prozent gewachsen. Die Inflation werde drastisch sinken, aber auch das Lohnwachstum gehe rapide zurück, so Smith.
Britisches Wachstum dürfte sich im ersten Halbjahr 2026 leicht beschleunigen
Das Wachstumstempo in Großbritannien dürfte sich, gemessen an den Umfragen der letzten Monate, in der ersten Hälfte des Jahres 2026 beschleunigen, schreibt der Moody's-Ökonom Andrew Hunter in einem Kommentar. Das BIP-Wachstum von nur 0,1 Prozent im vierten Quartal des vergangenen Jahres habe bestätigt, dass die britische Wirtschaft das Jahr 2025 verhalten beendet habe, da der Konsum nur mäßig gewachsen sei, während Investitionen und Exporte eingebrochen seien, so der Ökonom.
Fed dürfte bei Zinssenkungen auf Kurs bleiben - Jedoch ohne Eile
Anzeichen einer nachlassenden Inflation in den USA in den kommenden Monaten dürften die Federal Reserve trotz des unerwartet starken Arbeitsmarktberichts auf Kurs für weitere Zinssenkungen halten, schreibt UBS Global Wealth Management in einer Research Note. Das Basisszenario bleibe weiterhin zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte im Juni und September, "was ein günstiges Umfeld für Aktien, Anleihen und Gold schafft", meint CIO Mark Haefele.
IEA: Ölangebot dürfte sich nach Einbruch durch US-Wintersturm erholen
Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet in den kommenden Monaten mit einer Erholung des weltweiten Ölangebots. Im Januar war es wegen eines schweren Wintersturms in den USA und Exportbeschränkungen, die die Zuflüsse aus Kasachstan, Russland und Venezuela drosselten, eingebrochen. Wie die in Paris ansässige Organisation mitteilte, sank das Angebot im vergangenen Monat um 1,2 Millionen Barrel pro Tag. Eisige Temperaturen, starker Schneefall und Eisstürme erzwangen die Stilllegung von Ölfeldern und Infrastruktur. Dies minderte die Förderung in den USA um rund 860.000 Barrel pro Tag und in Kanada um 220.000 Barrel pro Tag.
DJG/DJN/apo
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