MARKT USA/Börse etwas fester erwartet - Cisco brechen ein
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Die US-Börsen dürften mit kleinen Gewinnen in den Donnerstagshandel starten. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich etwas fester. Am Mittwoch hatten die Kurse überwiegend nachgegeben, erneut belastet von Befürchtungen, dass neue KI-Anwendungen die Geschäftsmodelle, unter anderem von Softwareunternehmen und Finanzdienstleistern, gefährden könnten.
Daneben hatte ein überraschend stark ausgefallener Arbeitsmarktbericht für Januar Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung einen Dämpfer verpasst, die am Dienstag noch von schwachen Einzelhandelsdaten genährt worden waren. Ausschlaggebend für die Erwartungen an den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank könnten nun die Verbraucherpreisdaten am Freitag werden. Sollte sich die Inflation als hartnäckig hoch erweisen, dürfte sich die Erwartung einer Zinssenkung noch weiter in die Zukunft verschieben.
Der Dollar, der in Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten aufgewertet hatte, verteidigt seine jüngsten Gewinne. Am Anleihemarkt, wo die Kurse am Mittwoch etwas gesunken waren, steht die Zehnjahresrendite wenig verändert bei 4,17 Prozent. Der Goldpreis tendiert etwas leichter. Das Edelmetall werde von der schwindenden Aussicht auf Zinssenkungen belastet, heißt es. Höhere Marktzinsen mindern die Attraktivität des zinslos gehaltenen Goldes.
Die Ölpreise geben aktuell etwas nach, was Marktteilnehmer auf den am Vortag gemeldeten, überraschend starken Anstieg der US-Rohölvorräte zurückführen. Übergeordnet stütze aber die Möglichkeit einer Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Das US-Verteidigungsministerium bereitet eigenen Angaben zufolge die Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in die Region vor.
Die Bilanzsaison bringt derweil Bewegung in Einzelwerte an der Börse. Die Aktien von Cisco fallen im vorbörslichen Handel um 7,5 Prozent. Der Netzwerkausrüster hat starke Quartalszahlen vorgelegt, vom Ausblick hatte sich der Markt aber etwas mehr erhofft. Händler erklären die Abgaben auch mit Gewinnmitnahmen nach dem guten Lauf der Aktie.
Überraschend gut seien auch die Geschäftszahlen von Applovin (-5,1%) ausgefallen, doch sorgten sich die Anleger, dass KI dem Geschäftsmodell von Applovin den Boden entziehen könnte, heißt es. Auch hier dürften Gewinne mitgenommen werden. Micron verbessern sich um 3,3 Prozent. Die Titel profitierten weiter von Aussagen des Finanzchefs Mark Murphy, der Bedenken wegen des harten Wettbewerbs im Segment High-Bandwidth-Chips zerstreut habe, so Händler.
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