ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
EZB: Ökonomen sehen Inflation 2028 bei 2,1 Prozent
Die regelmäßig von der Europäischen Zentralbank (EZB) befragten Professional Forecasters haben ihre Prognosen für die Inflation im Euroraum in den nächsten beiden Jahren unverändert gelassen und erwarten für 2028 einen leichten Anstieg der Teuerung. Laut dem aktuellen Survey of Professional Forecasters prognostizieren die Experten für 2026 einen Anstieg der Verbraucherpreise von 1,8 (Oktober-Prognose: 1,8). Für 2027 und 2028 werden Raten von 2,0 (2,0) und 2,1 Prozent erwartet.
EZB: KI dämpft Ausblick für Beschäftigung
Die Großunternehmen des Euroraums rechnen nach Erkenntnissen der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einer nur schwachen Beschäftigungsentwicklung. Wie die EZB im Ergebnis einer im Vorfeld der jüngsten EZB-Ratssitzung angestellten Umfrage mitteilte, liegt das unter anderem am zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). "Im Fokus standen Kostensenkungen und die zunehmende KI-gestützte Optimierung von Arbeitsprozessen", heißt es in der EZB-Veröffentlichung.
Euro steigt - EZB-Chefin Lagarde dämpft Zinssenkungsspekulationen
Der Euro hat zugelegt, nachdem die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, recht deutlich gemacht habe, dass die EZB die Zinsen als Reaktion auf die Stärke der Währung nicht senken werde, schreibt Chris Turner von ING in einer Research Note. Auf einer Pressekonferenz, nachdem die EZB am Donnerstag die Zinsen unverändert gelassen hatte, sagte Lagarde, der Euro schwanke seit dem Sommer in einer Spanne und die Auswirkungen der Wechselkursaufwertung seit dem letzten Jahr seien in die Projektionen der EZB eingeflossen.
Trump möchte neuen Atompakt mit Russland
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die USA nach dem Auslaufen des letzten großen Atomabkommens mit Moskau einen neuen Vertrag über strategische Waffen aushandeln wollen. Er äußerte sich jedoch nicht dazu, wie er die Atomstreitkräfte Russlands, Chinas und der USA in den Monaten oder Jahren, die die Ausarbeitung eines neuen Atomabkommens in Anspruch nehmen könnte, einschränken möchte.
DJG/DJN/apo
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