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19:00 Uhr, 04.04.2025

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

EU/von der Leyen: Wollen "fairen" Rohstoffhandel mit zentralasiatischen Ländern

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Freitag beim ersten Gipfeltreffen der EU und Zentralasiens im usbekischen Samarkand ein Investitionspaket von 12 Milliarden Euro angekündigt. Dieses soll die Zusammenarbeit der EU mit Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan im Rahmen der EU-Strategie Global Gateway stärken und Investitionen in strategischen Bereichen ankurbeln.

Powell: Fed muss für Verankerung Inflationserwartungen sorgen

Die US-Wirtschaft dürfte nach Aussage von Fed-Chairman Jerome Powell in eine Phase höherer Preise und schwächeren Wachstums eintreten, wie sie noch vor wenigen Wochen nicht für möglich gehalten worden wäre. Grund dafür seien die von Präsident Trump angekündigten, unerwartet starken Zollerhöhungen, sagte er laut veröffentlichtem Text in einer Rede zum Wirtschaftsausblick. Seine Äußerungen verrieten eine gewisse Vorsicht im Hinblick auf mögliche Reaktion der Fed, die verhindern will, dass aus einem einmaligen Preisniveaueffekt ein anhaltender Inflationsanstieg wird. Powell deutete an, dass die Fed bei ihrer abwartenden Haltung bleiben könnte.

Trump fordert von Fed-Chef Powell Zinssenkung

US-Präsident Donald Trump fordert den Chef der Federal Reserve, Jerome Powell auf, die Zinsen zu senken. "Dies wäre ein perfekter Zeitpunkt für den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell, die Zinsen zu senken. Er ist immer 'spät dran', aber jetzt könnte er sein Image ändern, und zwar schnell", schrieb Trump auf Truth Social.

US-Jobwachstum im März deutlich stärker als erwartet

Das US-Jobwachstum hat im März die Erwartungen deutlich übertroffen. Allerdings wurden die Zahlen für die beiden Vormonate nach unten revidiert. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat im März 228.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 140.000 erwartet. Die Angaben für Februar und Januar wurden kumuliert um 48.000 Jobs nach unten revidiert: Das Ministerium meldete für Februar nun ein Stellenplus von 117.000 (vorläufig: 151.000) und für Januar von 111.000 (vorläufig: 125.000).

DJG/DJN/apo/cbr

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