ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Deutsche HVPI-Teuerung im Mai etwas höher als erwartet
Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Mai etwas deutlicher als erwartet zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) stieg der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und lag um 2,8 (April: 2,4) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Anstieg von 0,2 Prozent und eine Jahresteuerungsrate von 2,7 Prozent prognostiziert.
Pistorius: Wehrdienst wird nicht komplett freiwillig
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) setzt für seine Wehrdienstpläne doch nicht komplett auf Freiwilligkeit. Mittelfristig sei eine Regelung geplant, die es erlaubt, junge Menschen auch gegen ihren Willen einzuziehen, sagte der SPD-Politiker Zeit Online. "Ganz ohne Pflicht wird es nicht gehen."
Habeck: Industrie droht ohne Klimaneutralität enorm teurer CO2-Preis
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat an die Wirtschaft appelliert, ihre grüne Transformation voranzutreiben und den Wasserstoffhochlauf sowie die CO2-Speicherung zu unterstützen. Entsprechende Gesetze waren zuvor im Bundeskabinett verabschiedet worden und sind laut Habeck gut für den Klimaschutz und die Industrie. Sollten die Unternehmen dies nicht tun, drohten ihnen im Rahmen des europäischen Emissionshandels künftig sehr hohe CO2-Preise, so der Minister.
Große Tankstellenbetreiber sollen Ladepunkte anbieten müssen
Die Bundesregierung will große Tankstellenbetreiber verpflichten, ab 2028 öffentliche Schnellladepunkte für E-Autos anzubieten. "Damit sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger entscheiden, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen, müssen ausreichend auch öffentliche Ladepunkte zur Verfügung stehen, insbesondere in Großstädten und Ballungsräumen", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit.
Cleveland Fed: Ex Goldman-Sachs-Managerin Beth Hammack folgt auf Mester
Die ehemalige Goldman-Sachs-Managerin Beth Hammack wird nächste Präsidentin der Cleveland Fed und folgt damit auf Loretta Mester. Mester leitet die Cleveland Fed seit 2014 und wird am 30. Juni in den Ruhestand gehen. Wie die Clevland Fed am Mittwoch mitteilte, wird die 52-jährige Hammack ihr Amt am 21. August antreten.
DJG/DJN/jhe
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