ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Zweifel an deutschem BIP-Wachstum im ersten Quartal
Ein ungewöhnlich schwacher Januar und eine zu befürchtende kriegsbedingte Eintrübung im März wecken nach Aussage von Dekabank-Volkswirt Andreas Scheuerle Zweifel an einem bisher für das erste Quartal erwarteten Wirtschaftswachstum in Deutschland. "Auch wenn der Februar in Teilen eine positive Gegenbewegung bringen könnte, ist für März, nach dem Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten, abermals mit schwächeren Daten zu rechnen", schreibt er in einem Kommentar zu den bisher für Januar veröffentlichten Konjunkturdaten. Unterstelle man vereinfachend eine Stagnation aller relevanter Indikatoren in den Monaten Februar und März, würde das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal geringfügig schrumpfen.
EZB-Ratsmitglieder plädieren für zunächst abwartende Haltung
Mitglieder des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) plädieren angesichts der deutlich veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür, dass sich die EZB ausreichend Zeit für die Analyse lässt. "Es ist von entscheidender Bedeutung, nicht überstürzt zu handeln, sondern wohlüberlegt vorzugehen und das Szenario gründlich abzuwägen, während man gleichzeitig abwartet, wie sich die Situation entwickelt", sagte der österreichische Notenbankchef Martin Kocher in Wien, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Hegseth nennt drei Ziele des Krieges
Der US-Kriegsminister Pete Hegseth hat drei Ziele für die US-Kampagne gegen den Iran genannt: die Zerstörung der Raketen und der Fähigkeit, diese herzustellen, die Zerstörung der Marine und dem Iran dauerhaft und für immer den Zugang zu Atomwaffen zu verwehren. "Wir werden nicht nachgeben, bis der Feind vollständig und endgültig besiegt ist, aber wir tun dies nach unserem Zeitplan und nach unserer Wahl", sagte Hegseth. Die USA würden den Konflikt mit dem Iran "gewinnen", während der Iran "schwer verliert". Hegseth sagte, die Luftangriffe vom Dienstag seien die bisher intensivsten gegen den Iran. Während er versprach, Irans Raketen, Marine und verbleibende Nuklearanlagen anzugreifen, sagte Hegseth nichts zu einem Regimewechsel als Ziel.
US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste Woche März +6,2% gg Vorjahr
US/Median-Preis bestehender Häuser Feb +0,3% gg Vj auf 398.000 USD
US/Bestand unverkaufter Häuser bei 3,8 Monatsangeboten
US/Verkäufe bestehender Häuser Feb PROGNOSE: 3,86 Mio Jahresrate
US/Verkäufe bestehender Häuser Feb +1,7% auf 4,09 Mio Jahresrate
DJG/DJN/apo/sha
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