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19:00 Uhr, 09.03.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Höhere Ölpreise könnten Wachstum dämpfen

Steigende Ölpreise haben angesichts des Nahost-Konflikts die Inflationserwartungen in die Höhe getrieben. In naher Zukunft könnten die Finanzmärkte sogar eine noch höhere prognostizierte Inflation einpreisen, schreibt Phoebe White von JP Morgan. Händler sollten sich jedoch des Risikos bewusst sein, dass höhere Ölpreise letztlich die Nachfrage belasten und das Wirtschaftswachstum dämpfen, was die Inflation potenziell eher senken als erhöhen könnte, schreibt White. "Wir sind besorgt, dass jeder weitere Anstieg der Ölpreise, insbesondere wenn er nachhaltig ist, die Gesamtnachfrage dämpfen und die derzeit stattfindende Erholung der Unternehmensstimmung kurzschließen könnte", schreibt White.

Kuwaits Emir kritisiert Iran wegen Angriffen auf die Region

Der Emir von Kuwait, Scheich Mischal al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah, hat den Iran scharf wegen dessen Raketen- und Drohnenangriffen auf sein Land und andere Staaten der Region scharf kritisiert. "Wir wurden Opfer eines brutalen Angriffs eines Nachbarlandes, das wir als Freund betrachten. Der Iran hat unser Land angegriffen, obwohl wir nicht zuließen, dass unser Territorium für Aktionen gegen ihn genutzt wird", sagte der Emir in einer Fernsehansprache. Der Nahe Osten stehe vor einer beispiellosen Eskalation, und Kuwait werde sich im Einklang mit dem Völkerrecht verteidigen.

EU-Spitzen arbeiten mit Golf-Staaten an Milderung von Öl-Versorgungsengpässen

Die Spitzen der Europäischen Union arbeiten nach eigenen Angaben mit Regierungen im Nahen Osten zusammen, um die Risiken für die weltweite Energiesicherheit inmitten von Angriffen auf die Infrastruktur und einer wachsenden Versorgungskrise zu minimieren. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Antonio Costa, der Präsident des Europäischen Rates, sprachen am Montag mit Vertretern von Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Anthropic verklagt US-Regierung wegen Einstufung als Sicherheitsrisiko

Anthropic hat am Montag eine Klage gegen die US-Regierung eingereicht, nachdem diese das KI-Unternehmen als Sicherheitsrisiko eingestuft und versucht hatte, seine Verträge mit Bundesbehörden zu kündigen. Damit geht der Konflikt zwischen beiden Seiten vor Gericht. Mit der Einstufung von Anthropic als Risiko für die Lieferkette des Pentagon und der Anweisung an die Behörden, die Beziehungen zu dem Unternehmen abzubrechen, habe die Regierung ihre gesetzlichen Befugnisse überschritten und harte Vergeltungsmaßnahmen ergriffen, weil Anthropic nicht damit einverstanden war, wie seine KI vom Verteidigungsministerium eingesetzt werden sollte, argumentierte das Unternehmen.

US/Conference Board Index für Beschäftigungstrend Jan revidiert auf 105,18 von 105,06

DJG/DJN/apo/sha

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