ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Trump sieht Fenster von etwa 10 Tagen für Entscheidung zum Iran
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag signalisiert, dass die USA über ihre nächsten Schritte innerhalb der nächsten 10 Tage entscheiden, wenn der Iran sich nicht auf ein Atomabkommen einlasse. Damit setzt er der Islamischen Republik möglicherweise eine neue Frist, während er eine zweite Welle von Angriffen auf das Land abwägt.
Defizit in der US-Handelsbilanz im Dezember gestiegen
Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im Dezember gestiegen. Es betrug nach vorläufigen Berechnungen 70,31 Milliarden Dollar nach revidiert 53,04 (vorläufig: 56,83) Milliarden im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 55,50 Milliarden Dollar gerechnet. Die Exporte sanken zum Vormonat um 1,7 Prozent auf 287,29 Milliarden Dollar, während die Einfuhren 357,598 Milliarden Dollar erreichten, ein Plus zum Vormonat von 3,6 Prozent.
Senatorin Warren will Aufklärung über Vorgänge bei Bankenaufsicht
US-Senatorin Elizabeth Warren und andere Demokraten fordern von der Federal Reserve die Herausgabe von Informationen über Veränderungen innerhalb ihrer Abteilung für Bankenaufsicht. Sie berufen sich dabei auf einen Bericht des Wall Street Journal über interne Spannungen, die durch Stellenstreichungen und kaltgestellte Prüfer ausgelöst wurden.
Philly-Fed-Index steigt im Februar wider Erwarten
Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im Februar wider Erwarten leicht aufgehellt. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia stieg auf plus 16,3 Punkte von plus 12,6 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf plus 10,0 erwartet.
Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe kräftig gesunken
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 14. Februar deutlich abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 23.000 auf 206.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf 223.000 vorhergesagt.
Stimmung der Verbraucher im Euroraum leicht aufgehellt
Das Verbrauchervertrauen im Euroraum hat sich im Februar verbessert. Der von der EU-Kommission ermittelte Index stieg um 0,2 auf minus 12,2 Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von minus 11,7 prognostiziert. Für die EU-27 blieb der Wert bei minus 11,7. Der endgültige Indexstand des Verbrauchervertrauens für Februar wird in der kommenden Woche veröffentlicht.
Strenger Winter bremst polnische Wirtschaft
Das ungewöhnlich kalte Wetter in Polen belastet die Wirtschaftsaktivität Anfang 2026, schreiben Rafal Benecki und Adam Antoniak von ING in einer Research Note. Im Januar hätten eisige Temperaturen die Rückgänge in der Bauwirtschaft und der Industrieproduktion verstärkt. Zudem sei die Beschäftigung weiter gesunken und das Lohnwachstum habe wieder einen Abwärtstrend eingeschlagen. ING rechne im ersten Quartal mit einem Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent im Jahresvergleich, was einem Rückgang gegenüber dem Vorquartal entspreche.
US-Rohöllagerbestände überraschend gesunken
Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 13. Februar verringert. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 9,014 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Anstieg um 1,1 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 8,53 Millionen Barrel erhöht.
+++ Konjunkturdaten +++
*US/Index ausstehende Hausverkäufe Jan -0,8% gg Vm auf 70,9 - NARDowJones
*US/Index ausstehende Hausverkäufe Jan -0,4% gg Vorjahr - NARDowJones
*US/Index der Frühindikatoren Dez -0,2% gegen VormonatDowJones
*US/Index der nachlaufenden Indikatoren Dez -0,1% gg VmDowJones
*US/Index der gleichlaufenden Indikatoren Dez +0,2% gegen Vormonat
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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